Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 57, 1901)

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der. Trias gegeben. Auch eine Zusammenstellung der. Litteratur 
über diese fossilen Pflanzenreste ist angefügt, da die Litteratur so 
sehr zerstreut ist; oft sind in einer Arbeit nur einige Notizen über 
das Vorkommen einer Art, die aber unter Umständen wertvoll sein 
können. Ferner wurden auch die Werke mitangeführt, die nur als 
Vergleichslitteratur dienten, also keine der behandelten Species ent- 
halten, aber doch ganz analoge oder nahe verwandte Arten bringen. 
I. Pagiophyllum Hz:r (= Pachyphyllum Sarorta). 
1870/72, ScHIMPER, Traite II, p. 249. 
1887. H. Graf zu SoLms-LAUBACH, Einleitung, p. 79. 
1890, SCcHIMPER-SCHENK, ZITTEL’S Handbuch, IE. Abt. p. 275. 
1890. ScHENK, Die fossilen Pflanzenreste, p. 179. 
1899. PorTonıt, Pflanzenpalaeontologie, p. 319. 
syn.: Moreania PoMeEL ex p. 
Brachyphyllum Bronen. ex p. 
Araucarites aut. 
Pagiophyllum ist eine Sammelgattung, in die heterogene Reste 
von gleichem Habitus gestellt wurden. Es sind Zweige mit spiralig 
stehenden Blättern. Die Blätter sind lederartig, dick, dreikantig, 
eilanzettlich, abstehend oder locker sich deckend, an der Basis her- 
ablaufend. 
Die Pagiophyllen beginnen in der Trias und reichen bis in die 
Kreide hinein. SCHENK zieht zu dieser Gattung auch die Voltzia Weiss- 
manni ScHmMP., die ich bei den Voltzien belassen habe. 
Die Gattung wurde von SAPorTA aufgestellt als „Pachyphyllum“, 
da aber schon eine Orchideengattung „Pachyphyllum H. K. B.“ exi- 
stierte, wurde der Name von Heer in „Pagiophyllum“ geändert. 
1. Pagiophyllum pachyphyllum Zıexo. 1862, - 
1862. Araucarites pachyphyllus Zieno, Sulle Piante Fossili del Trias 
di Recoaro, p. 22, t. VII fig. 1—3. 
1864. A. pachyphyllus Ziexn0, SCHENK, 7, Bericht der Naturf. Gesellsch. zu 
Bamberg, p. 127. 
1868. SCHENK, BENECKE’S Beiträge II, p. 81. 
syn.: 1870/72, Voltzia pachyphylla (ZiGxo) SCHIMPER, Traite II, p. 242. 
1890. Pagiophyllum Schaurothi ScHEnK, ZırtTeEL’s Handbuch, 
II. Abteil. p. 276. 
Diese Art ist durch breit eiförmig lanzettliche, dachziegelartig 
übereinanderliegende, mit breiter Basis ansitzende Blätter aus- 
gezeichnet. 
Vorkommen: Die Formation, welcher diese Art angehört, 
ist zweifelhaft. Zıcno giebt die Reste aus dem Buntsandstein (l. c. 
Jahreshefte d. Vereins f. vaterl. Naturkunde in Württ. 1901. 
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