Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 57, 1901)

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der Voltzien zeigen jedoch in ihrem Bau nichts Gemeinsames mit
denen der Araucarien, sondern gleichen vielmehr, wie die Untersuchungen
 SAPorTA’s dargethan haben, den Zapfen der Taxodineen.
Die charakteristischen Merkmale der Gattung Voltzia sind in
der oben citierten Litteratur genügend auseinandergesetzt, daher
kann von einer Zusammenstellung derselben hier abgesehen werden.
Von ScumperR wurde Voltzia Coburgensis v. SCHAUROTH als eine
eigene Gattung abgetrennt und als Glyptolepis benannt. Der Name
wurde später von HzErR in GIyptolepidium umgeändert, da mit GIyptolepis
 schon eine Fischgattung benannt war. Nach den Untersuchungen
 SCHENK’s ist diese Trennung nicht gerechtfertigt, da alle von
ScHMPER hervorgehobenen Charaktere wohl eine Art oder Gruppe
charakterisieren, aber keine Gattung.
Die Gattung Voltzi@a hat mehrere Male eine Umstellung im
System erfahren. Während früher Voltzia zu den Abietineen, von
anderen Autoren wieder zu den Cupressineen gestellt wurde, findet
die Gattung jetzt ihren Platz bei den Taxodineen.
Die Voltzien sind vom Perm bis zum Keuper verbreitet. Wir
wollen hier nur die Arten aus der Trias berücksichtigen und übergehen
 daher die permischen.
1. Voltzia heterophylla Av. BrRonen. 1828 (ScHımp. 1844).
1828. AD. BRONGNIART, Annales des sc. nat. Paris, T. 15, p. 451.
1828. Derselbe, Prodrome, p. 108.
1844. ScHIMPER et MoveEor, Monograph, d. pl. foss. d. gres big., p. 25,
tab. VI—XIV, |
1845. UNnGER, Synopsis Plant, foss, p. 202,
1847, ENDLICHER, Synopsis conif., p. 280.
1848/49. Bronx, Index I, p. 1367; II, p. 43.
1850. UNnGER, Genera et Spec., p. 352.
1850. GöpPERT, Monographie, p. 194, t. 23 fig. 1—6,
?1850. Bronn, Lethaea (3. Aufl.) II, p. 42, t. XII fig. 7a, b, c.
1853. HEER, Neue Denkschr, der allg. schw. Ges. der ges. Naturw. Bd. 13,
pP. 130, t. VIIT fg. 1 u. 2a.
1864. Weıss, Neues Jahrbuch f. Min. etec., p. 288, t. V fig. 1—10.
1865. ScHAUROTH, Verzeichnis, p. 50.
1866. A. HELLMANN, Petrefakten Thüringens, Palaeontographica, 1. Suppl.-Bd.
p:: 29, tt. HH: (XX) fg. 8.
1870/72. ScHIMPER, Trait@ de Paleont. veg6t. II, p. 241, t. 74 fig. 1—8.
1881. SaAporTA, Die Pflanzenwelt, p. 187, fig. 1—4.
1885/86. BLANCKENHORN, Palaeontographica 32. Bd. p. 135, t. XXII fig, 17—20.
1887. H. Graf zu SoLms-LAUusBAcgH, Einleitung, p. 69, 70.
1890. SCHIMPER-SCHENK, ZıiTTEL’Ss Handbuch, II, Abt. p. 289.
?1892, K. v. Frırscy, Erläuterungen zu Blatt Stadt-Remda, p. 15.
            
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