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Setzt man nun die so gefundenen Werte für m. in die oben
angegebenen Formeln für die’ erbliche Belastung. durch‘ Eltern, Geschwister
und Kinder ein, so ergibt der Vergleich der damit berechneten
wahrscheinlichen Zahlen mit ‚den tatsächlichen Verhältnissen.,
‘welche Voraussetzung der Art der Vererbung am nächsten
zutrifft. >
Je: nachdem die Anlage zu Mehrlingsgeburten. derjenigen. zu
Einzelgeburten ‚gegenüber (I) rezessiv,..(II)' dominierend oder (III)
gleichwertig ist; erhält man ‚als‘ erwartungsmäßige Häufigkeit von
Mehrlingsgeburten in der Verwandtschaft von Zwillings- und Drillingsmüttern
in Stuttgart bezw. Württemberg folgende erwartungsmäßige
Zahlen:
a) bei den
b) »
) »
a)
a)
I III
Müttern der Zwillingsmütter . . 1/52 1/46 1/45
Töchtern „ ” .. 1/52 1/46,8 1/45
Schwestern der # .. 1/49 1/46,6 1/45
Müttern der Drillingsmütter . . 1/52 1/29 1/29
Schwestern der 1/37 1/29 1/29.
Die in den einzelnen Gruppen beobachteten Geburten betragen
bei:
a)
b)
Yv\ı
1365
1464
L022
2637
L666.
Demnach ist die absolute Zahl der erwartungsmäßigen Mehrlingsgeburten:
in Gruppe
nach Voraussetzung
I II 31
26 27 30
28 31 33
N 22 23
A 91 9
a 57 57
hiergegen
tatsächlich
a)
9)
27
24.
27
45
36
A
\ 4
;nswesamt. ... 171. 9228 9929
1
Die Voraussetzung, daß die Anlage zu Zwillingsgeburten
rezessiv sei, ergibt also erwartungsmäßige Zahlen, welche den tatsächlichen
bei weitem näher stehen als unter jeder anderen Voraussetzung.
Der Unterschied von 12 Fällen liegt innerhalb des mittleren
Fehlers. der nahezu V171 — 13 ist.