Full text: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 67, 1911)

„Au 
gelb. Die nasalen Fühler sind ganz dunkel olivenfarbig, der Oberkiefer- 
rand ist oben olivenfarbig, unten gelb. Der Unterkieferrand ıst ganz 
gelb. Die Kiemenhaut ist bis oben gelb. Diese Art nähert sich am 
meisten den Pseudobagrus fulvidraco (Rıcnardson) Günta., doch 
unterscheidet sie sich durch die weiche Haut auf der Oberseite des 
Kopfes und durch die Farbenverteilung. Auch ist die dorsale Flosse 
niedriger. KNER beschreibt in seinem Buch über die auf der Novara- 
expedition gesammelten Fische den Ps. fulvidraco ausführlich, 
S. 308, und bildet ihn ab (Taf. XIII Fig. 1). In kleineren Merk- 
malen weicht der Ps. Wittenburgiüi noch von diesem ab durch einen 
etwas größeren Kopf, durch längere pektorale Flossen, wodurch der 
Abstand zwischen dem Ende der pektoralen und dem Beginn der 
ventralen Flossen viel kleiner ist; die ventralen Flossen sind auch 
etwas länger. Der occipitale Fortsatz ist etwas kürzer, die dorsale 
Flosse sitzt mehr nach hinten, der Rumpf ist weniger gestreckt. 
Das Genus Pseudobagrus findet sich in China, Cochinchina, 
auf der Malayischen Halbinsel, Malabar, Japan, Ostsibirien. 
Jordan und FowLErR, Proc. Unit, St. Nat. Mus. V. 26, 1903, 
S. 901—906, teilen das Genus Pseudobagrus in Pseudobagrus und 
Fluvidraco. Das erstere mit einer beinahe abgestutzten Schwanz- 
flosse, während der Kopf mit weicher Haut bedeckt ist; .das letztere 
hat tief eingeschnittene Schwanzflossen, während die Oberseite des 
Kopfes knöchern und granuliert ist. An dieser Einteilung kann ich 
mich nicht festhalten, da die neue Art Wittenburgii einen ein- 
geschnittenen Schwanz hat und dabei die Oberseite des Kopfes mit 
glatter, weicher Haut bedeckt ist. 
Catosteomi. 
Syngnathidae. 
Syngnathus acusimilis Günta. (No. 4388.) 
Hab.: Küste von Wladiwostok, Golf Amursky (10. VI. 1908). 
8 Exemplare, lang. .152 167 170 172 176 187 202 229 mm 
Länge des Körpers . . .147 162 165 167,5 170 182 196 222 ‚, 
Größte Höhe des Körpers. 3 45 55 6 5 5 6 8 
Kleinste Höhe des Schwanz- 
stieles ........ 
Rreite des Körpers. . . 
Höhe der dorsalen Flosse 
Höhe der analen Flosse . 
Länge der pektoral, Flossen 
Länge der kaudalen Flosse 
9%
	        

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