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schläge empfängt, oder allgemein ausgedrückt, daß an der Nordwestseite
die Klimafaktoren in ihrer Gesamtheit, der Klimacharakter, ihr Fortkommen
und ihre Verbreitung begünstigen,
R. pimpinellifoli@g ändert im beobachteten Gebiet in mannigfacher
Weise ab, so in bezug auf die Form und die Größe der Blättchen, die Kahlheit
oder Behaarung des Blattstiels und des Mediannervs der Blättchen,
lie Bekleidung (Drüsen, Borsten, Stachelchen) des Blattstiels, der Nebenblätter,
des Mediannervs und Blütenstiels, die Länge des letzteren, die
Form und Farbe der Scheinfrüchte: kugelig und erbsengroß, zusammengedrückt
kugelig (apfelförmig, Querschnitt einer Ellipse, deren Längsachse
zur Höhenachse sich wie 3 : 2 verhält) bis birnförmig, vorn flaschenförmig
verschmälert, braunrot bis tiefschwarz, ferner in bezug auf die
Behaarung des Griffelköpfchens (behaart bis wollig) und die Dauer und
Stellung. der Kelchblätter. Auch die Art der Bestachelung von Stämmchen,
Asten und Zweigen ist Schwankungen unterworfen.
Ob sich auf Grund dieser Merkmale weitere Formen abtrennen
lassen, konnte ich nicht sicher feststellen, da mein eirgesammeltes
Material ‘bei Abschluß meiner Arbeit mir nicht genügend umfangreich
erschien.
R. pimpinellifolia tritt nicht selten in größeren, geschlossenen Bcständen
auf; so steht über der Verena-Mühle (Sp.) an der Kante des
Berges eine 34 m lange, dichte Hecke von dieser Rose, ein allerliebstes
Bild zur Blütezeit. — Sträucher, die in Tälern stehen. zumal an schattigen
Plätzen, in dichtem Gebüsch, oder in höheren Lagen auf öden Felsklippen,
oder an Waldrändern, wo Geäst und Gezweig den Zugang des Lichtes
verwehren, traf ich hin und wieder gar nicht oder nur kärglich blühend.
Bastarde.
Rosa tomentosa Xpimpinellifolia (= R. involuta SMITH.
= R. Sabim Wo00Ds).
a) var. typica Roß. KELLER: Selteltal W. 748 m; Dreifaltigkeitsberg
835 m, 890 m, 940 m. N
Die Rosen sämtlicher 4 Standorte zeigen beinahe völlige Übereinstimmung
mit der vom Monographen eingehend beschriebenen Form typica
R. KELLER, weshalb sich hier eine Beschreibung erübrigt.
In diesen Jahresheften, 1909, XIV, wird eine R. Sabini von Herrn
SCHEUERLE-Frittlingen gemeldet und als Standort Spaichingen angeführt.
Eine Aussprache mit dem Einsender der Rose und ein Vergleich mit
seinen Belegexemplaren ergaben, daß der Standort der Rose von Herrn
SCHEUERLE identisch ist mit dem von mir am 8. Sept. 1920 auf Höhe 835
am Westhang des Dreifaltigkeitsbergs avigefundenen.
%) var. subnuda Ro. KELLER: ‚Brielmühlekapf T. 760 m. -