Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 82, 1926)

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stein eingebettet, daß sie ohne Bruch nur schwer vollständig erhalten
werden können. An einigen Stücken im Gestein und an ausgewitterten
Exemplaren ließen sich mit Sicherheit feststellen*: Cenpaeasilvana
silvana Kuı. (= Helix silvana), Coretus cornu mantellı
DunK. (= Planorbis cornw mantelli DunkK.), ferner Tudorella
conica conica Kı. (= Cyclostoma conicum Kı.) und Helicodonta
 involuta scabiosa SpBG. (= Helix involuta Kı.). Es
liegt somit in dem neuen Fund Oberer Süßwasserkalk (Sylvana-Schichten)
vor, also unteres Obermiocän oder Tortonium.
Das Liegende der Schichten ist nicht aufgeschlossen. Höchstwahrscheinlich
 ist es Weiß-Jura e, denn hart neben dem Tertiärvorkommen
steht diese Formation mit ausgewitterten Thecosmilien an. Der Süßwasserkalk
 ist überlagert von einer stellenweise 2 m mächtigen Lehmlage
mit Bohnerzen. Harter Bohnerzton steht am Rande der Grube an (siehe
Geogn. Karte Bl. Blaubeuren). Im Lehm der Grube sind gerundete
Quarzgerölle bis zur Größe von Hühnereiern nicht selten, die zweifellos
von der pliocänen Donau stammen. Ihre Untersuchung ist einer besonderen
 Arbeit vorbehalten.

‘ Herr Dr. SEEMANN an der Naturaliensammlung hatte die Freundlichkeit, die
Stücke zu bestimmen.‘ Es sei ihm auch an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Funde
sind in der Naturaliensammlung‘.
            
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