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728. Chl. viridata ist nach dem Ergebnis obiger Untersuchung bekannt aus
der Umgebung von Schwäb. Hall (Waldenburger Berge usw.) , wo HEINRICH
RENNER die Art durchaus nicht selten des öfteren feststellte, auch e. o.
mit Weißdorn verschiedentlich erzog. Auch am Hasenberg-Stuttgart
wurde viridata gefangen (leg. WIDMAIER). Flugzeit V, bis VIIL
729. Chl. cloraria ist bekannt vom Gebiet der Schwäbischen Alb (Pfullingen-Wanne,
Göppingen-Fuchseck, Geislingen-Wasserberg, leg. SCHNEIDER),
Schelklingen (REICH), Fridingen (GRABE), Ravensburg - Oberschwaben
(leg. WIDMAIER), Weilderstadt - Schwarzwaldvorland (leg. WENDLER).
Flugzeit V. bis VIII, E.o. von mir mit Weißdorn und Brombeere erzogen.
Beide Arten scheinen nur eine partielle 2, Generation zu haben,
auch das Überwinterungsstadium ist mir noch nicht ganz klar, es scheinen
sowohl Raupen wie Puppen zu überwintern, (Vgl. Jahresbericht 1937 des
Entomologischen Vereins Stuttgart in „Entomolog, Zeitschrift”, Franklurt,
52. Jahrg.)
Chl.pulmentaria GUEN. Angeblich bei Friedrichshafen (LANZ).
Euchloris Hbn,
E.smaragdaria F, Angeblich bei Wasseralfingen (HAHNE),
Hemistola Warr. (= Euchloris Hbn.).
730. H. immaculata THNBG. (= chrysoprosaria ESP, sens, lat. =
vernaria HEBN.). Überall wo Clematis vitalba, die Futterpflanze der
Raupe, wächst, nicht selten von A. VI, bis A, VIII, Erwachsene Raupen
zahlreich am 5. VI. 1920 bei Pfullingen (SCHNEIDER) und 1929 bei Schwäb.
Hall (RENNER), — Die Raupe überwintert klein.
Thalera Hbn,
731. Th. Fimbrialis Scop. Verbreitet, nicht häufig, Stuttgart, Marbach,
Rottweil, Aalen, Blaubeuren, Hausen i. T., Hohentwiel, Tübingen, Munderkingen,
Schelklingen, Schwäb. Hall, Illingen, Friedrichshafen, Hessental
29. VI. 1920 eine Raupe an Genista tinctoria (RENNER). Flugzeit VIL
und VII
Die Unterschiede gegenüber der oben erwähnten Hemithea aestivaria
sind folgende: „Männliche Fühler kammzähnig. Palpen kurz. Stirne
braunrot, Fransen weißlich, rostbraun gefleckt,”
Jodis Hbn, (= Thalera Hbn.).
732. J.lactearial. Im ganzen Gebiet in lichten Laubwäldern, vorwiegend
in Buchenwäldern, verbreitet und häufig von M. V. bis M, VII. je nach
der Höhenlage. Die Raupe an Buche, Puppe überwintert.
733. J. putata L. Im ganzen Gebiet verbreitet und häufig, vorwiegend in
Nadelwäldern mit Heidelbeerunterwuchs von M. V. bis E. VIL Die 35
häufig bei Tag und auch bei Nacht an blühenden Faulbaumsträuchern
angetroffen, Die Raupe an Heidelbeeren gefunden, Puppe überwintert,
Beide Arten werden oft miteinander verwechselt. „Bei lactearia ist
die Postmedianlinie nicht gezähnt, verläuft dem Saum parallel.
Bei putfata ist diese gezähnt, dem Saum nicht parallel,”