Volltext: Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)

ZADEZIMMER AUF HOLZGEBÄLK 
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ISOLIERUNG 
Abk. 
FALSCH NOTBEHELF 
Wo Badezimmer über Holzbalkendecken angeordnet sind, besteht immer die 
Gefahr, daß eindringendes Wasser, wie auch Schwigwasser zum Holzwerk ge- 
langt. Pilzschäden sind deshalb in diesen Fällen häufig anzutreffen. Auch die 
wohldurchdachte Konstruktion mit Linoleum auf einer Isolierschichte muß als 
ein Notbehelf bezeichnet werden. Sie beruht darauf, daß eine Unterlage fugen- 
los und ohne Kanten verlegt wird, bei der alle Stöße und Fugen peinlich genau 
gedichtet werden. Schwitwasser und Nässe der Wände wird ebenfalls durch 
aine Linoleumverkleidung abgeleitet. Nur Massivdecken geben volle Sicherheit. 
Jana 
Abb. 30 
FALSC 1 
RICHTIG 
In Fachwerkhäusern tritt häufig am Spültisch ein Pilzherd auf. Die Verkleidung 
der Wand mit Plättchen schügt nicht vor Durchfeuchtung der Wand. Gerade in 
die Fuge zwischen Spültisch und Plättchen dringt’ oft Wasser ein (siehe den Pfeil 
in der Abbildung). Bei Massivdecken und ebensolchen Wänden ist die Gefahr 
nicht groß, dagegen beim Fachwerk, Es sollte deshalb an den Spültischwänden 
keinerlei Holz eingebaut werden. Auch sollte der Spültisch mit einer Seiten- 
wange von ca. 10-15 cm Höhe versehen sein. 
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Abb. 31 © 
RICHTIG 
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Alte nicht beheizte Kamine sind bei eindringendem Regenwasser dann gefähr- 
lich, wenn das Wasser unten durch Gemäuer hindurch zu Holzbalken, Riegeln 
oder Holzböden gelangen kann. Bei Gaskaminen, in denen eine überraschend 
große Menge Wasser abgeschieden werden kann (pro cbm Gas ca. '/2 1 Wasser) 
ist dafür Sorge zu tragen, daß das Wasser nicht durch Stoßfugen nach außen 
Adringen kann und daß es in einem Blechgefäß gesammelt wird. (Fortsetung folgt) 
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ınnatsschrift ‚Bauplar und Werkstatt" 32. Jahraana Nr. 1, Stuttgart, Januar 1%
	        
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