Full text: Die Königliche Bergakademie zu Clausthal, ihre Geschichte und ihre Neubauten

Das physikalische Institut. 
Die Räume für Physik befinden sich im westlichen Teile des Erdgeschosses, 
Der Hörsaal (Nr. 4) enthält 56 Plätze, die nach hinten amphitheatralisch erhöht 
:ind. Neben der Tafel befindet sich die Schalttafel, die in einer Öffnung der 
Wand angebracht und von dem für das physikalische Praktikum bestimmten Raume 
Nr. 3) zugänglich ist. Dieser enthält eine Anzahl gut polierter Experimentier- 
tische und Wandtische, in der Mitte einen auf dem gewachsenen Boden aufge- 
setzten Pfeiler für Aufnahme des Kathetometers, sowie eine kleine Kapelle. Von 
ihm führt eine Tür in das Zimmer des Professors (Nr. 2), in welchem die Biblio- 
thek aufgestellt ist. Daneben liegt der Instrumentensaal (Nr. ı) an der Neben- 
treppe des Westflügels des Gebäudes. Der abgeschlossene Gang vor dem Labo- 
ratorium und Auditorium, der nur Fenster nach Norden hat, erlaubt Untersuchungen 
vorzunehmen, bei denen es auf Wahrung konstanter Temperaturen ankommt. 
Außerhalb des Abschlusses liegt noch das Wagezimmer (Nr. 7) und daneben, aber 
shne Türverbindung mit ihm, ein zweites Zimmer (Nr. 8) mit einem nach Norden 
gelegenen Fenster. 
Die markscheiderische Instrumentensammlung. 
Für den Unterricht im Markscheiden und im Feldmessen sind die Instrumente 
zu allen Vermessungsmethoden in erforderlicher Anzahl vorhanden (Nr. 14 und 15). 
in den nahegelegenen Gruben und in der nächsten Umgebung von Clausthal ist 
für die. Studierenden Gelegenheit zu markscheiderischen, feldmesserischen und geo- 
dätischen Messungen aller Art gegeben, wozu geübte Meßgehilfen zur Verfügung 
stehen. 
Die Modellsammlungen. 
Die Modellsammlung für Bergbau und Aufbereitung (Nr. 30 und 31) ent- 
nält eine Anzahl alter und historisch interessanter Modelle, daneben auch solche, 
bei denen, wie bei den Setzmaschinen, die allmähliche Entwicklung bis zur heutigen 
Harzer (kontinuierlichen) Setzmaschine zu verfolgen ist. 
Selbstredend sind im Laufe der Zeit. nach Maßgabe der zur Verfügung 
stehenden Mittel, dauernd neue Modelle oder, wenn dies nicht möglich oder nötig 
erschien, Wandzeichnungen beschafft. Die Modelle werden zum großen Teil in 
einer eigenen Werkstatt angefertigt. 
Die Modelle der maschinentechnischen Sammlung (Nr. 41) sind systema-
	        

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