Full text: Die Königliche Bergakademie zu Clausthal, ihre Geschichte und ihre Neubauten

Sitzungszimmer (Nr. 16). 
Fachwerk mit davor liegender Mansardenfläche, die in Anlehnung an die bewährte 
heimische Bauweise eine Schieferbekleidung erhielt. 
Die beiden Turmhelme sind mit Kupfer eingedeckt und so auch bei starkem 
Seitenwind gegen das Eintreiben von Schnee und Regen geschützt. 
Über dem Mittelbau ist eine 70 qm große Plattform angelegt, welche zu 
Meridianbestimmungen und sonstigen astronomischen Beobachtungen dienen soll. 
Die massiven Decken sind Koenensche Voutendecken; der hierzu erforder- 
liche Beton wurde aus dem bei der Erzaufbereitung von den Harzer Bergwerken 
yewonnenen Pochkies bereitet, welcher für den vorliegenden Zweck sich als sehr 
zeeignet erwies. 
Die sechs Säulen der Flurhallen bestehen aus Fichtelgebirgs-Granit aus der 
Kösseine, die Treppenstufen aus Kunststein, ihre überall sichtbar gelassenen Unter- 
ansichten sind bei der Haupttreppe durch angestampfte Ornamente aus der Harzer 
Pflanzenwelt belebt. 
Die Beleuchtung‘ erfolgt durch elektrische Glühlampen, in den Hörsälen durch 
Nernst-Intensivlampen, welche von der städtischen Zentrale aus‘ gespeist werden. 
Den Schwerpunkt der inneren Einrichtung bilden die für den großen mine- 
ralogischen Sammlungssaal beschafften eisernen Museumsschränke mit staubdicht 
schließendem Rahmenwerk, welche von der Spezialfirma A. Kühnscherf & Söhne
	        

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