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in monatelangem Trommelfeuer, unter einem Eisenhagel von
Granaten, die die halbe Welt liefert, unsere feindliche Koali—
tion wie auch Amerika, das Land der unbegrenzten Neutra—
litätsmöglichkeiten, das ein stiller und bis jetzt allein erfolg—
reicher Teilnehmer im Weltkriege gegen uns im Namen der
Humanität und Gerechtigkeit dem furchtbaren Wölkermorden
unausgesetzt neue Nahrung, neue Vernichtungsmittel zuführt.
Der Krieg geht weiter! Die helle rauschende Begeiste—
rung des Jahres 1914 ist ernster, zielbewußter Entschlußkraft
gewichen und einem unbeugsamen Willen zum Siege. And
dieser Wille ist heute, an der Schwelle des neuen Kriegsjahres
1917 noch unerschüttert, ungebrochen und wird dank der gün—
stigen Kriegslage auf allen Fronten immer unbeugsamer her—
vortreten. And wenn sich die still gehegte Hoffnung auf einen
baldigen Frieden in dem abgelaufenen Jahre auch nicht erfüllt
hat. so war es doch reich an herrlichen Erfolgen.
Noch in die ersten Tage des Jahres 1916 fällt der Zu—
sammenbruch des Gallipoli-Anternehmens. Man muß aner—
kennen, daß die Entente es sich dort hatte viel kosten lassen.
Man wollte die Dardanellen um jeden Preis bezwingen, und
wiederholt erklärte Churchill, wir haben nur noch einige Meilen
bis zum Siege! Aber die stolzen englischen Kriegsschiffe
mußten, z. T. flügellahm geschossen, mit Hinterlassung einiger
Kameraden auf dem Meeresgrund wieder abziehen. Wie
beschämend für das meerbeherrschende Albion! Kurz vorher
war der serbische Riegel gesprengt und der königsmordgewohnte
Staat an den Boden geworfen worden. Am 18. Januar 1916,
am Jahrestage der Gründung des Deutschen Reiches, vollzieht
sich in Nisch, dem Geburtsorte Konstantins des Großen, die
denkwürdige Begrüßung unseres Kaisers durch den König
Ferdinand auf bulgarischem Boden, die in die begeisterten
lateinischen Worte ausklingt: Ave, Caesar, imperator et rex,
victor et gloriose, omnes orientis populi te salutant ex
Naissu antiqua, redemptorem oppressis serentem prosperitatem
et salutem.
And in die Weihestimmung dieses weltgeschichtlichen
Augenblickes mischt sich die Festesfreude über den ersten seit