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var, subcollina im Sinne von Ros. KELLER „bildet einen vielgestaltigen
Formenkomplex. Er umfaßt die Gesamtheit der Variationen, die R. corüfolia
mit R. dumetorum verbinden.“ Ich habe hierher Formen eingereiht,
die sich von der R. corüfolia var. typica nur durch die ungleiche Kelchblattstellung,
den mehr oder weniger verlängerten Blütenstiel und bisweilen
durch einen geringeren Grad in der Stärke der Behaarung der
Blättchen unterscheiden. Die Rose vom Laibfelsen zeigt auch die tiefrote
Färbung der Blütenkrone, wie sie bei der echten corüfoli@ wahrzunehmen
ist; die Blüten der weiter hier genannten Rosen sind weniger lebhaft rot.
Die Rose vom Bernhardstein hat der Monograph nachgeprüft und
meine Bestimmung bestätigt.
Hier ist auch unterzubringen:
var. subcollina Cuzrıst f. Beuronensis Junex: Beuron ®.
Als Standorte für R. corüfolia werden in der Literatur vermerkt;
Hohentwiel 7 14, Bad Boll!*, Tiergarten ®, Klippeneck*®; für var. Scaphu“
siensis Curısr: Wilchingen, Randen !*,
Die lederblättrige Rose ist wie die meergrüne ein vornehmes Schmuckstück
in der schwäbischen Albflora. In ihrer typischen Ausprägung ist
sie unschwer zu erkennen: lebhaft rote Färbung der Blumenkrone,
kurzgestielte, kugelige Scheinfrüchte, wolliges Griffelköpfchen, steilaufgerichtete
Kelchblätter, dichtes, flaumiges Haarkleid des Blattstiels.
und der Blättchen, welch letztere sich oft wie Sammet anfühlen und in
der Sonne silberig glänzen. Dann und wann kommt die Behaarung der
Blättchen nicht so kräftig zum Ausdruck, Formen, die sich an var. lucida
BRÄUKER anschließen. E. corüfolia ist, wie die Standortsangaben dartun,
im oberen Donautal nicht selten. Von Bedeutung ist, daß ich die Rose
fast immer in Gesellschaft von R. alpina oder R. rubrifolia traf, An
2 Standorten, Kolbingen und Beuron, finden sich alle 3‘Rosen in nächster
Nähe beieinander, an letzterem Ort gesellen sich noch R. glauca und
R. Jundzillii dazu. Auch am Dreifaltigkeitsberg, vielleicht dem rosenreichsten
Berg der Südwestalb, finden wir alle unsere Gebirgsrosen bei
einem Gange von der Teichhalde, an der „roten Risi“ vorbei, hinauf
zur Kante des Plateaus, allwo auf höchster Höhe, gleich einer Auserwählten,
R. alpina im Gebüsch und lichten Buchengehölz ihre heimelige
Wohnstätte hat und die bunte Folge einer großen Schar verschiedenster
Rosenarten, die neben der montanen Gruppe den Westhang schmücken,
abschließend krönt.