ca. 10,00 m Fränkisches Rhät:
0,30—1,00 m unten feinkörniger, oben grobkörniger Sandstein.
0,10—0,45 ‚, Sandplatten mit Schiefertonzwischenlagen.
0,30—1,00 ‚, feinkörniger Sandstein.
0,10—0,27 ‚, hellblaue Pflanzentone.
ca. 8,00 ‚, mittelgrobkörniger Sandstein.
- m Knollenmergel:
— Knollenmergel oben schwarz, unten rot,
(Vgl. ferner: Reuth p. 136, Strullendorf p. 144, Zapfendorf p. 145, Oberbrunn
p. 147, Sassendorf p. 151, Hohengußbach p. 152, Oberfüllbach p. 152,
Spittelstein p. 155.)
Die Oolithenbank.
Bei der Betrachtung der stratigraphischen Verhältnisse von Mittelwürttemberg
gegen O sahen wir ein langsames Auskeilen der Schichten
unterder Kupferfelsbankinder Weise, daß die Schichten unter der Oolithenbank
zuerst auskeilten, so daß diese im Riesvorland und Hesselberggebiet
die, Grenzbank gegen die Knollenmergel bildet. Weiter östlich dagegen
bei Cronheim ist auch die Oolithenbank verschwunden, der Hauptsandsteinhorizont
bildet die untere Grenze des Lias a. In der Umgebung
von Gunzenhausen endlich fehlen alle Schichten unter der Kupferfelsbank,
so daß dort diese die unterste Bank der Lias-a-Sedimente darstellt,
Im Neumarkter Gebiet andererseits sehen wir die Rhätsandsteine
Frankens unmittelbar die Kupferfelsbank unterlagern. Von hier gegen
N beobachten wir in ganz ähnlicher Weise wieder das Auftreten zuerst
der Schichten zwischen Kupferfelsbank und fränkischem Hauptsandstein,
dann weiter im N bildet dieser selbst die Untergrenze des Lias a, während
wenige Kilometer weiter nördlich die Oolithenbank auftritt (Strullendorf),
und zwar erscheint sie in genau derselben Ausbildung wie im Hesselberggebiet,
und GUMBEL, der die Oolithenbank im Hesselberggebiet
als Rhätsandstein betrachtete auf Grund einzelner rhätischer Formen
(Modiola minuta, Lima cf. praecursor), betont besonders die ähnliche
petrographische Beschaffenheit dieser Bank bei Strullendorf und der
Grenzbank im Hesselberggebiet, mit der er sie deshalb in Verbindung
bringt und als oberste Lage des Rhätsandsteins betrachtete. Wenn nun
aber aus unseren Untersuchungen über die Verhältnisse in der Oolithenbank
von Mittelwürttemberg bis zum Hesselberggebiet hervorging,
daß die von GüMmzBEL als Rhätsandstein betrachtete Grenzbank
im Hesselberggebiet tatsächlich das synchrone Äquivalent der württembergischen
Oolithenbank darstellt, so darf aller Wahrscheinlich-