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lichkeit nicht von der Hand zu weisen, „daß es sich um eine alte, unrichtige
Bestimmung handelt“,
Früher wurde dieser durchgehende Horizont (Oolithenbank, also
unterste Bank der Angulatenschichten) den verschiedensten Schichten
zugerechnet. IssLER u. a. betrachten die Oolithenbank des Riesvorlandes
(Röthlen) als Vertreter der Psilonotenbank. GÜMEBL u. a. stellt den
Horizont im Hesselberggebiet den Rhätsandsteinen Frankens gleich.
Derselbe Forscher betrachtet auch im Bamberger Gebiet die in Rede
stehende Bank als obersten Teil des Rhätsandsteins, hier jedoch versuchte
schon SCHRÜFER nachzuweisen, daß die fragliche Bank nicht dem
Rhät zuzurechnen sei, sondern schon „in“ den Liasschichten liege, was
auch RÜGER neuerdings wieder befürwortete. Bei Lichtenfels und Oberfüllbach
wurde der Horizont als Psilonotenbank betrachtet. In den
anderen Gebieten wurde er bis heute noch nicht aufgefunden.
Profile: GÜMBEL 1864, 1891, 1894.
Erläuterungen z. geol. Karte von Preußen und Thüringen Bl. Rossach
und Bl. Öslau.
RÜGER 1924.
{Vgl. ferner: Strullendorf p. 144, Zapfendorf p. 145, Oberbrunn p. 147, Neuses
Eichen p. 155, Spittelstein p. 155.)
Profil: Sassendorf.
m Arietenschichten:
— m Schuttbrocken des Arietensandsteines.
3,76 —9,08 m Angulatenschichten:
1.60 m dunkle Schiefertone mit Sandplatten und Sandlagen.
Hauptsandstein:
1.40—1,50 m feinkristalliner, hellblauer Kalksandstein,
mit Cardinien- und Schalentrümmerlagen,
besonders im unteren
Teil, meist mehrere Bänke mit
schwachen Tonzwischenlagen, Schlotheimia
angulata ScHL., Sandsteinkugeln.
dunkle Tone mit Sandstein- und
Schalentrümmerbänken, besonders
in der Mitte und unten.
eisenreicher, feinkristalliner Kalksandstein
mit vielen Muscheltrümmern
und Cardinien.
ca. 2,00 „, dunkle Schiefertone mit Sandplatten.
0,60 , dunkle Schiefertone mit dünnen Sandplatten und
Schalentrümmerlagen abwechselnd.
1.20 ‚„, dunkle Schiefertone mit einzelnen Sandplatten,