Full text : Mitteilungen der Geologischen Abteilung des Königlichen Württembergischen Statistischen Landesamts [Nr. 6] (6, 1909 [JVVNW 65, 1909])

AHuyvium

BB‘

Diluvium
127‘ — 36 m

Anstehendes
älteres Gebirge

| Ackererde (Unter dieser lag ein römischer Wasserbehälter
[Amphora?] von beinahe 4’ Tiefe.)
Kalktuff
Roter Lehm
Flußgerölle und Flußsand
Kalktuff
Blauer Ton bis auf 1383‘!
Harter Kalkschiefer

Daß WALCHNER hier seinen Angaben selbst nicht zuversichtlich
gegenübersteht, erklärt sich wohl aus seinen Zweifeln über die Möglichkeit
 einer solchen Tiefe der Diluvialmassen. Aber diese, ebenso
wie der zweimalige Wechsel von Sauerwasserkalk. über tonigen
Massen, wird bei v. SEYFFER bestätigt, ebenso durch die Bohrungen
bei der Wilhelma.
Bei der Bohrarbeit im Kellerschen Anwesen auf dem rechten Neckarufer
wurden durchsunken:

Diluyvium

Ackererde
Kalktuff .
Letten . . .
Gerölle. ..
in Baumstamm in
schiefer Lage . .
Kalktuft . ... N
Letten . ..... 13
Mergelschiefer . . 10
Fester Mergel . .
Dichter Kalk-(Tuff)

Ruß

Zoll

8

$
2

Erstes Erscheinen von Wasser

Kalk-u, Mergel-(Tuff)
Kalk im Wechsel mit
Mergelschiefern . 13
Festerer Mergel. . 17

Letten . . .
Mergel . ....
Gerölle. . ..
Kalktuff . . .
Fester Kalkstein
Lockerer Mergel

A

3
mit wachsendem Wasserzufluß

Interessant und wichtig sind besonders folgende Stellen
(l. c. S. 39 ff):
„Am Becken von Cannstatt sehen wir also eine ältere Diluvialbildung, bestehend
 aus den yewöhnlichen Ablagerungen der Flußtäler teils abwechselnd
            
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