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Abb. 11 (links). Starke Eibe (Doppelstamm) bei Geislingen (an der Bahnlinie
Stuttgart—Ulm). — Abb. 12 (rechts), Eybach mit Eibe im Vordergrund.
natürlichem und künstlichem Vorkommen sowieso nicht scharf unterschieden.
Es handelt sich um folgende Standorte: Kirchberg (Jagst),
Stuttgart, Gerlingen, Ludwigstal, Kolbingen, Ebingen, Teck, Altshausen,
Ravensburg, Weingarten, Zogenweiler, Waldburg, Tettnang. An Orten
wie Kirchberg, Stuttgart, Gerlingen dürfte es sich um künstlichen Anbau
gehandelt haben.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Eibe auch in unserer Heimat
{rüher mindestens der Zahl nach viel häufiger war als heute. Für den
Rückgang werden die gleichen Gründe ausschlaggebend gewesen sein
wie anderwärts, so unter anderem der besonders im 16. Jahrhundert in
Süddeutschland blühende Eibenholzhandel (10). Daß auch ihr Verbreitungsgebiet
früher größer war, lassen verschiedene Ortsnamen vermuten.
Wir zählen in Württemberg 11 Ortsnamen mit dem Stamm
„Eibe”, (Zweifellos gibt es auch zahlreiche derartige Flurnamen, doch
Iehlen mir hierfür die nötigen Unterlagen.) Von diesen 11 Orten liegen 2,
Eybach bei Geislingen und Ibach, Gemeinde Hasenweiler (Kreis Ravensburg),
im heutigen Verbreitungsgebiet. Die übrigen Ortsnamen sind
folgende:
i. Eibensbach (Kreis Heilbronn), früher Ibenspach, Ybenspach geschrieben.
Name für Ort und Bach. Nach der Oberamtsbeschreibung
Brackenheim (1873) war die Eibe nicht mehr vorhanden.
2. Eibenhof, Gemeinde Plüderhausen (Kreis Gmünd). Name offenbar
neueren Datums, denn nach der Oberamtsbeschreibung von Welzheim
sei der alte Name des Hofs „Streitmars*.