bekanntem Flächeninhalt aus. Man umfährt dasselbe in umgekehrter
Richtung des Uhrzeigers, die erste Ablesung zieht man von
dem durch den Werth der Noniuseinheit dividirten Inhalt des Quadrats
ab und addirt dazu die zweite Ablesung, die Summe soll dann gleich
der constanten Zahl sein. .(Siehe GI. 12, Seite 19.)
V. Verwendung des freischwebenden Kugelplanimeters
zur Bestimmung der mittleren Höhe
der Inudikator-Diazramme.
Aus Gleichung 8 ( f = 787 ersieht man, dass der Flächenwerth
f der Rollenumdrehung nicht wie beim einfachen Polarplanimeter
von der Länge des Polarmes unabhängig ist, sondern das Verhältniss
des: Polarmes x zum Halbmesser P der Polscheibe (£)
auf die Grösse des Flächenwerthes von Einfluss ist. Man kann also
durch Veränderung des Polarmes, für eine vorgeschriebene Fahrarmlänge
den Flächenwerth der Rollenumdrehung auf eine gerade Zahl
dringen. Bringt man am Polarm eine Correction an, so kann mit
grosser Genauigkeit erreicht werden, dass bei 100 mm Fahrarmlänge
der Werth der Noniuseinheit 1 qmm ist. Der Nonius am Fahrarm
wird dann so getheilt, dass er genau die Fahrarmlänge angibt. Man
braucht‘ dann nur die Basis des Diagramms mit einem Massstab zu
messen und den Fahrarm auf die
gleiche Länge einzustellen. Die
Differenz der Ablesungen an der
Messrolle £*? — L' gibt dann die
mittlere Höhe des Diagramms an,
wobei ein Noniustheil !/100 mm bedeutet.
Figur XI.
Aus Figur 12 lässt sich die Anwendung
des freischwebenden Planimeters
als Indikatorplanimeter
erkennen.
Sind die Ablesungen zu gross,
so muss der Polarm verlängert, sind
dieselben zu klein. verkürzt werden.