und Obstgut
bebauthaben
wird.Johann
Friedrich
Dick war,wie
bei Durchsicht
der
Steuerkataster
festgestellt
werden
konnte,
ein achtbarer
und besonders
rühriger
Mann.
Er sollte die
Hungerjahre
1816 und 1817 nicht überleben. Im Januar 1817 starb er und hinterließ
sein Geschäft seinem 1784 geborenen Sohn Eberhard Friedrich
Dick, welcher sich 1809 verheiratete. Dieser übernahm 1817 das väterliche
Geschäft und übersiedelte im Jahre 1822 in die auf dem Brückenpfeiler
des Neckars errichtete gotische Kapelle, dem Brückenheiligen
Nikolaus geweiht. Da die Nikolaus-Kapelle heute noch eine historische
Bedeutung hat, so möge nicht unterlassen bleiben, mitzuteilen, was
Dr. Salzmann im Jahre 1880 hierüber zu berichten wußte:
„Mit der Reformation wurden Klöster und Kapellen profaniert. Von diesen blieb
zrhalten, was zu weltlichen Zwecken gebraucht werden konnte, und so wurde auch
die Nikolauskapelle in die Reihe der Werkstätten versetzt. Was an der Kapelle
schadhaft war, wurde auf die wohlfeilste Art ohne Stil dürftig wieder hergestellt,
wenn es für die Bewohner durchaus notwendig war. Die großen gotischen Fenster-5ffnungen,
welche fürs Gewerbe über Bedürfnis Licht, zu einer Wohnung aber
nicht genügend Schutz boten, wurden: teilweise verschlossen, und das Maßwerk
wurde vermauert. Den größten Nachteil aber brachte dem Gebäude eine Feueresse,
welche von einem Feilenhauer darin hergerichtet und fleißig benützt wurde.
Der Zufall trieb ein neckisches Spiel. Die Kapelle, welche dem Schutzpatron der
Schiffer, Nikolaus, von einem solchen Gewerbe geweiht war, dessen Element das
Wasser ist, ging ihrem Ruin entgegen, als sie einem Feuerarbeiter übergeben
wurde.“
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