Volltext : Unsere Schwäbische Alb

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gehen wir nochmals nach Burgfelden zurück, um auch den anderen
Zinken der Berginsel unsere Aufwartung zu machen.
Wer nach Pfeffingen und von da etwa über das Stich—
wirtshaus zum Zollern strebt, der mag zuerst auf die nördliche
Ecke, das „Burgfeld“ seine Schritte lenken und dann durch den
Wald sich einen Weg hinab suchen. Mehr empfehlen wir den
Gang zum Heersberg') rechts oder zum Eckwinkel links
von dem Sträßchen, das von Burgfelden nach Margaretenhausen
führt. Insbesondere die Weiß yKuppe des Heersbergs, der
Burgfelden sein Wasser liefert (laufender Brunnen!) dewährt
auf ihrem höchsten Punkt, der „Nußhecke“, eine umfassende Aus—
sicht. Hier soll einst auch ein Schloß gestanden sein, wahrschein—
lich ein Außenwerk der Schalksburg. Der Abstieg vom Heers—
berg nach Margaretenhausen oder Lautlingen ist übrigens ziemlich
beschwerlich. Wir ziehen es daher vor von der Schalksburg
direkt zur Bahnstation
Laufen**) zu gehen (Ochsen, Adler), wo man an „der Linie“
und also mit der Welt wieder verbunden ist. In dem freund—
lichen Ort (mit neuer Kirche) hat Professor O. Fraas von 1851
his 1854, und zwanzig Jahre hernach meine Wenigkeit den Haus—
stand gegründet und des Pfarramts gewaltet. In der Pfingst⸗
woche 1895 wurde bei der Hochwasserkatastrophexv), die das
Eyachthal betraf, nächst Frommern wohl Laufen am meisten heim⸗
udt. Infolge davon ist nun aber der wilde Bach von hier
is Balingen vollständig eingedämmt und korrigiert worden. Vom
„Vogel- dder Steinerhannes“ als einem bekannten Original
Laufens, haben wir schon früher gelegentlich gesprochen.
Sehen wir uns nun noch die Höhen zwischen dem
oberen Eyach- und oberen Schmiẽchäthal (bezw. zwischen
pfeffingen —Margarethenhausen —Lautlingen einer⸗ und Onst-—
mettingen Truchlelfingen —Ebingen andererseits) etwas an, so
können wir dies um so rascher thun, als wir das Gebiet Onstmettingen
 —Ebingen, soweit es zur Donauseite neigt, ja oben
schon größtenteils durchgegangen haben. Onstmeltingeü selbst
B. mit „Burg“ und Linkenboldshöhle, desgleichen Ebingen
mit dem Schloßfelsen wurde bereits behandelt.
Nur nach dem 8 km nordöstlich von Ebingen gelegenen
Pfarrdorf Bißenex) (884 m) hinauf sollten wir gechwind einen
Abstecher machen. Denn nicht bloß bietet uns die Bißer Höhe bei

RVal Alb-Ver.Bl. 1892. 229.
—A —
mtBen br Ver Blidoß, ido ff.
kkubWVal. Alb Ver Bl. 1803. 61

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