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einzeln und meist nur leere Gehäuse im Mulm, unter Felsen im
Nordwald, auch im Grundmoos unsrer Nordwiesen, endlich auch
an Wiesen-Wassergräben, z. B. am KErdfall bei Hengen. Die
jungen Exemplare haben einen feinen Nabel und sind daher
von den jungen H. crystallina schwer zu unterscheiden.
14. Hyalina ecrystallina Müll.
31/2, M. lang, 3 Mm. breit.
Ist, wenn erwachsen, schon an den weniger zahlreichen
Windungen, (41/, gegen 5—6) und wegen des deutlichen Nabels sofort
leicht von H. hyalina zu unterscheiden, und es sind dies
sicher zwei gute, obgleich verwandte Arten. Ist noch seltner
auf der Alb als die vorhergehende und scheint noch mehr der
Feuchtigkeit zu bedürfen; findet sich im Wald nur in feuchtem
Moos und unter todtem Buchenlaub, ferner an Wiesen-Wassergräben,
z. B. bei Hengen.
Thier vornenher schwarzgrau, nach hinten heller. Bei einem
Exemplar aus dem nassen Grundmoos unsrer Nordwiesen war
das Thier weisslich durchsichtig, Kopf und Fühler graulich angeflogen.
Ist dies vielleicht H. subterranea Bourg., welche
sich offenbar nur wenig durch eine etwas stärker vertiefte Naht
und eine weissliche Lippe.in der Mündung von MH. crystallina
unterscheiden, nach Lehmann freilich, nur die alte H. crystallina
sein soll?
Eine alte Schnecke, die schon in der Eiszeit lebte.
15. Hyalina pura Ald,
Schale 41/, Mm. lang, 3%/2 breit. Thier 61/, Mm. lang;
obere Fühler 1%/,.
Die Schale ist glatt wie polirt, nur in der Nähe der Naht
finden sich Andeutungen von feiner Streifung, aber unregelmässig.
Von einer jungen H. mitens und H. nitidula ist sie sofort
durch die grössere Zahl der Umgänge und durch die flachere
Form leicht zu unterscheiden, weniger leicht von der folgenden
H. striatula Gray, der sie bezüglich der Schalenform fast gleich
kommt; jedoch zeigt sie kaum Andeutungen der feinen, regel-26%