Abb. 11. STAMMFÄULE, Korrosionsfäule in linsenförmiger Anordnung
mit Cellulose-nestern. Beispiel der soq. Rebhuhntfäule
des Eichenkernholzes
denen des Echten Hausschwamms manchmal recht
ähnlich sind. (Abb. 5—7).
Cbenfalls schwieriger zu bestimmen sind die zahl-:eichen
Vertreter hausbewohnender Löcherpilze
‚Polyporaceae), die früher unter dem Namen
Polyporus vaporarius zusammengefaßt wurden.
Manche ihrer Wuchsfiormen können ebenfalls mit
achtem Hausschwamm verwechselt werden.
Schließlich sei noch einer nicht selten auftretenden
?ilzerkrankung des Bauholzes, der „Lagerfäule” gedacht.
Sie wird von verschiedenen Arten der Gattung
Lencites (Blättling) verursacht. Diese Pilze wachsen
sbenso häufig auch im Freien an Baumstümpfen,
Zaunpfählen, Brettern und ähnlichem und sind
demgemäß auch auf Holzlagerplägen zu finden. Von
hier gelangen sie dann mit dem Holz in die Häuser.
Zu ihrer Entwicklung benötigen sie eine dauernde
Zufuhr von Feuchtigkeit und können dann erhebliche
Schäden anrichten. Fast stets handelt es sich
dabei um Nadelholz bewohnende Arten, wie Lenzites
saepiaria und abietina, deren Fruchtkörper
durch rost- bezw. umbrabraune Farbe sowie gewisse
andere Eigentümlichkeiten kenntlich sind (Abb. 8-9).
Als legte Gruppe von Holzschädlingen kommen
eine große Gruppe von Pilzen in Betracht, die im
Wald als Parasiten des Holzes leben und die lebenden
und. gefällten Stämme befallen ohne jedoch
größere Schäden zu verursachen. Hierher gehören
die Stammfäulen, Wurzelfäulen, Wundfäulen, Bodenfäulen
und das sog. Stocken, das die „Bläue”, „Rotfäule”
und „Bräune” zur Folge hat. (Abb. 10 und 11).
(Fortsetung folgt}
Abb. 10. STAM MFÄULE, das sog. Stocken des Buchenholzes:
Hirnschnitt mit Fruchtkörpern
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Kanplak vınd Werkstatt“ 31 Jahre. Nr 11 Stutteart Navemhar 1094