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(I. Neuer Plan. Bei dieser Raumordnung können als Minimum ungefähr
123 — 130 Häuser erstellt werden. Es ist also bei nahezu gleicher Anzahl der
;Aäuser kein so gedrängtes Wohnen, dazu bei Hausabständen, die durchweg
größer als 10 m sind. Ohne grundsäßliche Störung des Ganzen können leicht
bei allen Gruppen 2 — 3 Häuser mehr eingebaut werden. Ein weiterer Vorteil
liegt klar auf der Hand: Für die Grundstücksgröße, die dem einzelnen Hause zugemessen
werden kann, ist viel mehr Spielraum gegeben, im Gegensat zu
Abb. 36, wo die Grundstücke im wesentlichen immer die gleichen Größen erhalten
müssen.
Interessant ist bei diesem Vergleich die dazu nötige Straßenlänge. Sie beträgt
ohne Einrechnung der erhalten gebliebenen Straßen beim alten Plan 1630 m,
Deim neuen Plan 1520 m. Wir haben damit eine Ersparnis von ca. 100 m.
Zur Erläuterung soll weiter angeführt werden, daß versucht werden sollte, die
‚Bauflächen” nicht rechtwinkelig zu begrenzen, weil daraus eine schematische
Aufteilung der Häuser entstehen würde. Die Ungleichmäßigkeit der „Baufläche”
reizt zu lebhafterer Gestaltung. Zwischen den „Bauflächen“ größere, klar abgesette
Grünflächen. Die „Baustreifen” sollten kürzer als bisher gelassen werden,
damit eine stärkere Brechung und mehr Bewegung entstehen kann. Es wären
zuerst die Häuser im Modell zu stellen und die Anzahl derselben wenigstens
annähernd festzulegen. darnach die Länge der .Baustreifen“” zu bestimmen.