FORMGEBUNG UND ANSTRICH:
Schlechte Verleimung des Holzes, ungeeignete Holzauswahl, Konstruktionsfehler, unsauberes und
jehlerhaftes Zusammenfügen, Verkitten oder Überdecken von Bearbeitungsmängeln lassen sich durch
Jen Anstrich nicht beseitigen.
Abb. 408 bis 411 zeigen die Wetterschenkel und Sprossenkonstruktion an Fenstern und Türen. Bei
Abb. 408 läuft auf den horizontalen Flächen das Wasser nicht ab. Wenn diese nicht abgetrocknet
werden, quillt der Anstrich, es gelangt Wasser ins Holz und der Anstrich wird frühzeitig zerstört. Bei
Abb. 409 wird gezeigt, wie das Wasser sofort in die Wasserrinne der Fensterbank ablaufen kann. Bei
Abb. 410 greift der senkrechte Schenkel in den waagrechten Wetterschenkel. Bei Schwund des Holzes
läuft das Wasser in die Fuge, wodurch das Holz naß und der Anstrich zerstört wird. Bei Abb. 411
‘et dies nicht so leicht möalich, da das Wasser ablaufen kann.
Abb. 412 zeigt die Formgebung einer Leiste. Wird diese mit rechteckigem Querschnitt angebracht, so
argibt sich, daß an den senkrecht stehenden Flächen auf der Unterlage eine Anhäufung des Farbanstrihes
eintritt, während an den Außenkanten der Anstrich gespannt wird, sodaß die Formgebung
eine Beschädigung und nachfolgende Zerstörung zuläßt. Besser ist die Anbrinaung einer qgeschrägten
and abgerundeten Leiste, wie Abb. 413 zeigt.
Solche Konstruktionsfehler sind hauptsächlich dann für Anstriche schädlich, wenn die Ableitung des
Wassers verhindert wird.
Falsch
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Abb. 410. Durch falsches Eingraten des Wetterschenkels an einer Türe wird der Anstrich an der Anschlußstelle zerrissen.
Dadurch kann Wasser eindringen und der Wetterschenkel wird zerstört
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