Volltext: (1534) 1536 - 1540. Enthaltend die Ämter Stuttgart, Nürtingen, Tübingen, Herrenberg, Wildberg, Urach, Blaubeuren, Göppingen, Schorndorf, Kirchheim, Heidenheim (Band I)

Visitation Göppingen.

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Suppingen.
1538/89 7. Der Kaplanei Haus daselbst an die Gemeinde zu
Suppingen um 120 © (späterer Zusatz: Kreuzer-Währung),
 bar 20 &, weiter jährlich 20 6.

Gem. Kirchenkasten B. 2.

8. Abschnitt: Göppingen”.

A.Bestandan geistlichen Pfründen, Einkünften, Personen.
81. Einkommen, Lehenschaften und Inhaber der Pfründen
in Stadt und Amt Göppingen”).
Auf Befehl Herzog Ulrichs hat Meister Jakob Hofstetter®), Keller
zu Göppingen, und die Amtleute m Amt aller Pfarren, Pfründen
usw. Einkommen erneuert, angeschlagen und beschrieben,
Mittwoch nach Lichtmess 1535 (3. Febr). z

1535 Febr. 3.

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Göppingen *).
Pfründe in der Gruft”).
Und ist besitzer diser pfrönd genant Jorius Beck zu Göppingen,
and von meinem gnedigen herren herzog Ulrichen zu Wirtemberg
in anno 15 belehnet worden, der die noch also inhat.
Summa des Einkommens: Ablösiger Hellerzins 51 6 8 sh.

a

1) Das genaue Datum der Gönpinger Visitation ist nicht bekannt; Ende
1537 ist sie nach indirekten Nachrichten (W.J.B. 1914, II S. 187) anzusetzen
vgl. auch unten nro 83). Auch fehlen eigentliche Visitationsakten; die Vorgänge
mußten aus andern Quellen EFSchTossen "werden, ohne daß Vollständigkeit zu erreichen
 war.
2) Die Spezifizierung der Einkünfte, wie sie das Lagerbuch bietet, ist im
Folgenden weggelassen und nur die Gesamtsumme gegeben.
8) 1538—40 und 1549—60 erscheint ein Jakob Hofstetter als Untervogt von
Cannstatt, 1548 und 1560 ebendort als Geistl, Verwalter (G.G. 412, 414).
4) Die Pfarrkirche war bis 1620 die Kirche zu Oberhofen außerhalb der
Stadt, U. 1. Frauen und St. Martin geweiht. Schon 1358 werden Graf Eberhard
“nd Ulrich patroni ecclesiae parochlalis in Göppingen genannt, Graf Ulrich der
Vielgeliebte verwandelt 1448 die Pfarrkirche in ein Chorherrnstift und inkorporiert
hm gleichzeitig die Kirchen zu Mühlhausen a. N. und Boll. Statutengemäß sollten
» 21 Präbenden sein: Propst, Scholastikus, Kantor, 9 Chorherrn und 9 Vikare,
Noch 1514 fehlt 1 Chorherr und 2 Vikare. In diesem Jahr wird ein weiteres
Kanonikat als Prädikatur und 1 weiteres Vikariat als Organistenpfründe errichtet.
	        
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