‚tuttgarter Uni-Kurier
liochwasserschutz stand im Mittelpunkt
znge Zusammenarbeit zwischen Universität und Ministerien
Mitte Juli 1987 fand an der Universität
Stuttgart ein Kolloquium
zum Thema Sicherheit von Hoch-Nasserrückhaltebecken
statt, an
iem nahezu 200 Fachieute der
Nasserwirtschaft aus der Bundesrepublik,
der Schweiz und
Österreich teilnahmen. Die Veranstaltung
wurde vom Ministeum
für Umwelt des Landes
Baden-Württemberg gemeinsam
nit dem Institut für Wasserbau
(Lehrstuhl für Technische Hydromechanik
und Wasserbauliches
Versuchswesen) ausgerichtet.
In der Eröffnung führte Staatssekrear
Baumhauer aus, daß dies die
arste Fachveranstaltung des neu-‘;ormierten
Ministeriums für Umwelt
sei. Er begrüßte die enge Zusammenarbeit
zwischen Wasserwirtschaftsverwaltung
und Universität
und unterstrich die Bedeutung, die
ler engen und direkten Zusammenarbeit
mit Wissenschaft und Techık
gerade im Umweltbereich zucxommt
Jezember 1987
ıüller vom Umweltministerium
ihrte aus, daß die Wasserwirtchaftsverwaltung
des Landes in
en letzten Jahren eine umfassen-®
Bestandsaufnahme und Sichereitsüberprüfung
von mehr als 300
ecken durchgeführt hat. Diese
berprüfung hat gezeigt, daß eine
ijelzahl der Anlagen den heutigen.
astiegenen Sicherheitsanforde-Ingen
nicht mehr genügen kann,
7) daß eine Sanierung der Anlagen
'forderlich wird. Da sich die derzeit
arfügbaren Richtlinien für diese
anierungsaufgaben als nicht in
llen Fällen ausreichend herausgeteilt
haben, hat sich das Ministeum
entschlossen, in einer Arbeitsruppe
der Wasserwirtschaftsver-'altung
vorläufige Bemessungschtlinien
für Hochwasserrückhal-»becken
in Baden-Württemberg zu
ırarbeiten.
Neue Richtlinien
der erste Teil dieser vorläufigen
3ichtlinien zu den „hydrologischen
3emessungsgrößen“ wurde in Beirägen
von Prof. Dr. Köhler (Univerität
Kaiserslautern) und RBR
5Schachtüberfall der Hochwasserenlastungsanlage und Entnahmeturm mit integrierem
Grundablaß (Hintergrund) an der Talsperre „Kleine Kinzig“ bei Freudenstadt.
HERMES-Tagung in Stuttgart
Zountdown für Europas Raumfahrt
Als Bestätigung der Anstrengun-Jen
des Landes, die Luft- und
zaumfahrtforschung in Baden-Nürttemberg
gezielt auszubauan,
hat Wissenschaftsministeı
>rof. Dr. Helmut Engler die HER-#ES-Tagung
bezeichnet, die das
nstitut für Computeranwendun-Jen
der Universität Stuttgart vor
13. bis 25. November durchge
ührt hat. Wissenschaftler aus
‚erschiedenen europäischer
°orschungseinrichtungen beichäftigen
sich dabei mit der
terodynamischen und aerother-Nischen
Problemen, die beim
"ug der Raumfähre HERMES
wuftreten.
Nährend sich die beteiligten Regieungen
erst in jüngster Zeit übe”
las europäische Raumfahrtpro-Jramm
einigten, an dem sich die
3undesrepublik Deutschland mit er
1eblichen Mitteln beteiligen wird
Jeschäftigt sich die Forschung
3chon seit längerem mit den grund
egenden Fragestellungen, die be
ler Konstruktion und dem Flug de‘
\uf die speziellen Probleme von
lochwasserentlastungsanlagen
ind Grundablaßsysteme mit beveglichen
Verschlüssen sowie auf
3etriebserfahrungen mit solchen
3ystemen ging Prof. Dr. Hartung
us Braunschweig ein. Abgerundet
vurde die Veranstaltung durch
ınen Vortrag von Dr. Biedermann
‚om Bundesamt für Wasserwirtichaft
in Bern, der das Schweizeriiche
Sicherheitskonzept für Hoch:
“asserrückhaltebecken vorstellte
'nd deutlich machte, welch hohe
jicherheitsanforderungen unsere
Schweizer Nachbarn an ihre Bekzen
stellen, Die abschließende Discussion
unter der Leitung von Prof
)r. H. Kobus, Ordinarius für Technische
Hydromechanik und Wasserjauliches
Versuchswesen am Instiut
für Wasserbau, unterstrich die
3edeutung der behandelten Thenatik
und machte die Notwendigteit
der Erarbeitung einer Bemessungsrichtlinie
deutlich.
europäischen Raumfähre HERMES
zu lösen sind. Eine besonders kritische
Problematik dieser bemannien
Raumfähre stelle die Aerodynanik
und Aerothermik, insbesondere
Jeim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre,
dar. Dabei müssen Geschwindigkeiten
in der Größenordıung
Machscher Zahlen von 20 bis
30 mit den damit zusammenhänjenden
komplizierten thermodynanischen
und chemischen Vorgän-Jen
in der Luft berücksichtigt werlen.
Mit diesen Fragen befassen
sich derzeit 67 europäische Forschungseinrichtungen,
darunter
auch das Institut für Computeranvendungen
an der Universität
Stuttgart (Professor Dr. Argyris)
ind das Physikalisch-Chemische
Nstitut der Universität Heidelberg
‚Privatdozent Dr. Jürgen Warnatz).
zs müssen auf den derzeit höchst-»ntwickelten
Computern wie der
ZRAY II der Universität Stuttgart
ıeue Lösungsmöglichkeiten ausgevertet
werden, um den Flug der
zaumfähre sicherzustellen.
Hochwasserschutz
Die zahlreichen Hochwasserschälen
des vergangenen Sommers
ıaben die Bedeutung des Hochvasserschutzes
deutlich gemacht.
Rückhaltebecken stellen eine wichtige
Maßnahme zum Hochwasserschutz
dar. Der Sicherheit von
Hochwasserrückhaltebecken und
der damit verbundenen Bauwerke
nuß besondere Beachtung geschenkt
werden, da im Versagensall
ein erhöhtes Schadensrisiko gegeben
ist.
Kurz und knapp:
Hat Literatur die Kritik nötig?“
utet die fünfzehnte Preisfrage, die die
’eutsche Akademie für Sprache und
Xichtung ausschreibt. Für die beste
ler eingehenden Arbeiten im Umfang
nes 40- bis 60seitigen Essays, über
lie eine Jury aus Mitgliedern der Deutchen
Akademie für Sprache und
Jichtung entscheidet, ist eine Prämie
on DM 5000,— ausgesetzt. Letzter
\bgabetermin ist der 30. Juni 1988.
je Teilnahmebedingungen sind bei
'er Deutschen Akademie für Sprache
nd Dichtung, Alexandraweg 23, 6100
Jarmstadt. anzufordern.
Sicherheitsüberprüfung
n Baden-Württemberg wurden
lach dem Zweiten Weltkrieg Hochvasserrückhaltebecken
in großer
Zahl gebaut. Ministerialrat Loch-Ihe
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