Volltext : Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke (1904, Jg. 3)

Heft: 12. Mitteilungen: der Vereinigutig‘ der Elektrizitätswerke, 265
Sogen nicht eintreten kann. Die Isolation der Kon- riebsstromstärke betragen. Die Belasturig des Motors
taktteile: gegen Metallteile muß ‚mit: Glimmer (Mika) nuß bei mittlerer Balastung der Fahrkammer in
ausgeführt und so angeordnet werden, daß: eine len beiden Fahrtrichtungen gleich sein: Die Fahr-Oberflächenleitung
 zwischen Kontakt und Metallteil zammer darf beiIngangsetzung keine Erschütterungen
vermieden wird. Die an der Aufzugsmaschine an- leiden. Die Fahrkammer mußohne Erschütterungen
zubringenden Klemmtafeln müssen aus Marmor be- nhalten. Der Boden der Fahrkammer muß beim
stehen. Die Klemmen bzw. Leitungszuführungen alten in‘ den Etagen mit dem Podest bündig sein
müssen so ausgeführt sein, daß die Leitungen von nd es dürfen innerhalb der Belastungsgrenzen- nur
den Klemmen auf der Vorderseite ohne Entfernung Differenzen von 5 cm nach oben und unten aufder
 Klemmtafel leicht gelöst werden können. Vulkan- reten. In der Fahrkammer ist eine leicht faßliche
fieber und Hartgummi darf als Isolationsmäterial nd leicht leserliche Instruktion über die Bedienung
dicht verwendet werden. Alle Kontaktklenmen, inzubringen. Die Tragkraft des Aufzuges ist an
welche eine Erschütterung erleiden. müssen mit {en einzelnen Etagentüren sowie in der Fahrkammer.
Gegenmuttern versehen sein. lurch gefällige Schilder nach einer gegebenen
ej Türkontakte, ; Zeichnung ersichtlich zu machen.
; Die 'Türkontakte müssen leicht zugänglich angeordnet
 werden.
f) Leitungen,
Als‘ Leitungen sind nur solche ‘mit bester
Gummiaderisolation zulässig. Die Zuführungsleimungen
 für das Schalttableau in der Fahrkammer
müssen als flexibles Kabel ausgeführt sein. Das
Kabel muß aus einzelnen Gummiaderlitzen bestehen
and so. viel Leitungen enthalten, als für die Druckknöpfe
 und für die Glühlampe erforderlich sind:
Für die Schwachstromeinrichtungen sind Kabel
yleicher Konstruktion zu verwenden.
Der Übergang vom flexiblen Kabel zu den festverlegten
 Leitungen oder umgekehrt ist mit Klemmen
auszuführen, welche auf Marmortafeln angeordnet
and mit einem geeigneten Schutzkasten versehen
sind. Alle festverlegten Leitungen im Schacht oder
im Aufzugsmaschinenraum müssen‘ in gönügend
weiten Isolierrohren mit Messingüberzug verlegt
werden. Alle Rohreuden sind mit Porzellantüllen
zu versehen.: ‚Die ‚Isolierrohre mit Messingüberzug
ind vor der Verlegung zweimal mit Porzellanemaillack
 zu streichen und nach Verlegung entsprechend
auszubessern. Alle Abzweigungen von den festverlegten
 Leitungen sind mit Klemmen (Klemm-;afeln,
 Abzweigscheiben) auszuführen. Die Leitungen
an und in der Fahrkammer sind in genügend weiten
[solierrohren mit Messingüberzug möglichst auf der
Außenseite zugänglich zu verlegen.
X. Anstrich.

{IV. Bedingungen für die Offertabgabe.
Dem Offert ist eine Dispositionszeichnung der
Aufzugsanlagen und Aufzugsmaschinen sowie der
Steuerung beizugeben. Die zur Offertabgabe bzw. zur
\usführung der Anlage erforderlichen Maße sind
ın Ort und Stelle zu nehmen. Über etwa vorzuıehmende
 bauliche Änderungen oder bestehende
Hindernisse hauptsächlich hinsichtlich der obersten
ınd untersten Haltestellen bzw. der Montage des
jeilrollengerüstes und der Führungsschienen, ist bei
\bgabe des Offertes schriftliche Mitteilung zumachen.
Die in den Kostenanschlägen event. vorge-(rückten
 Ausführungen sind,“ soweit sie Wit den

Alle vom Aufzugslieferanten gelieferten Konstruktionsteile
 müssen, insofern dieselben nicht blank
ind. dreimal mit grauer Ölfarbe gestrichen werden.

XI. Betriebsbedingungen.
Die Anlaufsstromstärke des Elektromotors darf
acht. ‚mehr als das 1%; fache- der: fnaximalen  Be-
            
Waiting...

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