Volltext : Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1911-1912 (1911)

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111.  Arbeiten  im  bakteriologischen  Laboratorium.
Tägliob,  prir.:  I.  Stadtarzt,  Professor  Dr.  Gantpar.

112.  Ansgewählte  Kapitel  aus  der  Hygiene.
Iu>  Winter  1  Stuudo,  prir.:  1.  Stadtarzt.  Profc**or  Dr.  Gastpar.
Behandeltwerden  u.  a.:  Abwasserbeseitigung,  Trinkwasserversorgung.

113.  Gewerbehygiene.
Im  Winter  2  Stundet),  pnv.:  Prakt.  Arzt  Dr.  Bnner.

114.  Erste  Hilfeleistung  bei  Ungliicksfällen.
Im  Winter  I  Stunde:  Oberarzt  Dr.  W.  Burk.

III.  Architekturfächer.
llo.  Technische  Mechanik.
Professor  K  r  i  e  m  1  o  r.
Statik,  einschliesslich  der  Elemente  der  graphischen  Statik.
Im  Winter  6  Stunden  Vortrag  und  2  Stunden  Cbungcn  ».  unter  22;  im  Sommer
2  Stunden  Übungen.
116.  Hallkonstruktionslehre.
Professor  Oberbauras  Gebhardt.
I.  Kurs:  2  Stunden  Vortrag  und  *  Stunden  Übungen  (Konstruktionen  in  Stein:
Maurer-,  Steinhauor-,  Betonier-  und  Gipserarbeiten).
II.  Kur«:  2  Stuuden  Vortrag  und  3  Stunden  Übungen  (im  Winter  Ilol/.kon'iniktioneu:
  Zimmerarbeiten,  im  Sommer  Fortsetzung  der  Holzkonstruktiouen:
Schreiner-  und  Glaserurbeiten.  sowie  Konstruktionen  auf  dem  Gebiete  der
Schlosserei  und  Fiaachnerei).
UI.  Kurs:  Im  Winter  2  Stunden  Vortrag  (Ki«enkonstruktionon  und  Grundzüge  des
Eisenbetonbaus)  und  8  Stunden  Übungen  (Eisenkonstruktionen).
Die  Zulassung  zu  den  Übungen  ist  durch  den  erfolgreichen  Besuch
der  zugehörigen  Vertrüge  bedingt.  Die  Übungen  111  (Eisenkonstruktionen)
setzen  überdies  den  Besuch  der  Technischen  Mechanik  mit  Übungen
(115)  voraus.
11T.  Baukostenberechnung.
Im  Winter  2  Stunden:  Oberbaurat  Gebhardt.
Preisbildung  für  die  wichtigsten  Bauarbeiten.  Anleitung  zur
Aufstellung  von  Kostenvoran.scbl.1gen,  von  Akkordsbedingungen  usw.,
überhaupt  Anleitung  zur  Kenntnis  der  Ballführung.

118.  Heizung  uml  Lüftung.
Im  Winter  2  Stunden:  Stadl.  Bauinspcktor  Kerschbaum.
A.  Lüftung.  Eigenschaften  der  Luft.  Notwendigkeit,  Grösse  und
Erzielung  des  Luftwechsels.  Anordnung  und  Ausführung  von  Uiltucgsanlagcn.

B.  Heizung.  Allgemeines  über  Heizung,  Temperatur  und  Wärmeerzeugung ­
  und  Nutzbarmachung  der  Wörme.  Bestimmung  der  erforderlichen ­
  Wärmemenge.  Anordnung  und  Ausführung  der  verschiedenen
Systeme  von  Heizungsanlagen.

111).  Baum  ateri  alienleb  re.
Im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Oberbaurat  Jaaaoy.
Die  künstlichen  und  natürlichen  Baumaterialien,  deren  Bearbeitung,
Herstellung  und  Verwendungsart  itn  Baufach,  unter  besonderer  Berücksichtigung ­
  künstlerischer  Gesichtspunkte.

120.  ßauzeiclinen.
4  Stunden  gleichzeitig  eilt  den  Übungen  zur  Bauformenlehrc:
Proiessor  2)r^3ng.  Fi  echter.
Umrisszeichnen  architektonischer  Gliederungen  und  Bauteile  nach
Vorlagen.
121.  Bauf'ormenlehrc.
2  Stunden  Vortrag  und  3  Stunden  Übungen:  Professor  Sr.^ng.  Fieohlor.
a)  Antike  Kunst:  Die  architektonischen  Formen  und  dio  Säulenordnungen ­
  der  Griechen  und  Körner.
b)  Italienische  Renaissance:  Sßulenordnungen,  Fassadengliodtrungen,
  Tür-  und  Fensterbildungen,  Fassadenbildungen,  Ausbildung
der  inneren  Ceböudeteile.

122.  Baugeschichte  1.
2  Stunden:  Professor  Tt.>3nfl.  Fiechter.
Baukunst  des  klassischen  Altertums.

123.  Bangesciliclite  II.
2  Standen:  Profis-wir  $t.-3ns<  Fie  chlor.
Altchristliche  Baukunst,  Architektur  der  Renaissance  in  Italien.
124.  Übungen  zur  Baugeschichte  I  und  II.
Jo  8  Stunden:  Professor  $r.-3ng.  Fie  chlor.
Darstellung  baulicher  Anlagen  und  Einzelheiten  aus  dem  Gebiete
der  antiken  Kunst  und  der  Renaissance.
            
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