Volltext : Die Farbige Stadt (Jhg. 4, 1929-30)

Ausstellungsraum „Bewag‘“, Schittbauerdamm, Berlin.
(K-Steinputz, schachbrettartig scharriert.)

geblieben; denn die sich aus der Umrahmung hervorhebenden
 erneuerten Häuser prägen sich nicht nur den
Besuchern der betreffenden Geschäfte ein, sondern fallen
auch allgemein angenehm auf, so daß hierdurch das
Unternehmen leicht und rasch bekannt wird,
Es fragt sich nun, auf welchem Wege und in welcher
Art die Erneuerung des Hauses in seinen Schauseiten am
besten durchgeführt werden kann, Ist der hauptsächlichste
 Geschäftsinhaber gleichzeitig Besitzer des Hauses,
so werden sich keine Schwierigkeiten entgegenstellen.
 Schwieriger ist es, falls der Hausinhaber keinen
Vorteil dieser Art von einer solchen Erneuerung hat.
Doch wird sich auch dann vielfach ein Weg finden, die
Kosten durch Verteilung je nach der Größe des Vorteils

der Parteien einschließlich des Hausinhabers aufzubringen.

Als zweite wichtige Frage ist die Art und Weise der
Erneuerung einer alten Fassade zu behandeln, und zwar
vom technischen und architektonischen Standpunkte.
Die neue Architektur verschmäht auffallende Zierate
ınd sucht in einfachen klaren Linien zu gestalten, Zur
Jnterstreichung der Flächenwirkung wird farbige Beıandlung
 des Ganzen bevorzugt, Solche farbig gestaleten
 Bauten heben sich am schärfsten aus der Häuser-'‚eihe
 heraus und haben die Eigenschaft, der Fassade
:zin einladendes Aussehen zu geben, Im allgemeinen
lürfte es empfehlenswert sein, Sockel, Lisenen und

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Brauerei-Ausschank Hannen, Kreteld,
(K-Steinputz und Terranova-Spritzputz blau.)
            
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