Full text : Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Inventar. Neckarkreis (1889)

Leonberg.

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I

Degen,  wie  die  alten  friesischen: ­
  sehr  figurenreiches
Grabmal  im  nördlichen  Seitenschiff ­
  an  der  Ostwand.
Am  Eingang  des  Treppentürmchens
  an  der  Südwestecke ­
  das  Zeichen  ^  .  Auf
einer  der  Glocken:  Anno
domini  1312.  Derbes  Eisenbeschlag
  an  der  Turm,  reiches
und  feines  an  der  Sakristeithüre. ­
  Das  Hauptportal
unter  der  Vorhalle  zeigt
in  einer  Blendrosette  das
Haupt  Johannes  des  Täufers
in  der  Schüssel.
Altes  großes  Rathans
mit  Rundbogenhalle;  innen
steinernes  Wappen  von  Wirtemberg,
  eines  der  frühesten
und  schönsten.  Hospital,  ehemaliges ­
  Barfüßerkloster  mit
Überresten  des  gotischen
Kreuzgangs.
Das  ehemalige  Schloß,
von  Herzog  Christoph  beinahe ­
  neu  erbaut;  das  großartige ­
  Gebäude  steht  mit
einigen  anstoßenden  Nebengebäuden ­
  an  der  südwestlichen ­
  Stadtmauer  und  trägt
zu  dem  malerischen  Anblick
der  Stadt  wesentlich  bei.  An
der  Vorderseite  Erker  mit
Wappen.  Forsthaus,  1599,
mit  reichverziertem  Erker  und
herrlichem  Antiken-Kops  an
der  Ecke,  beste  Renaissancezeit. ­
  Diakonathaus,  über  dem
Eingang:  Lutherus  Einhorn,
1626  und  dessen  Wappen.
In  diesem  Hause  wurden

Stadtkirche  zu  Leonberg,  in  größerem  Maßstab.
            
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