Title:
Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Inventar. Neckarkreis
Creator:
Paulus, Eduard
Shelfmark:
2Kb 939-Text,1
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/393080226_1889/524/
Stadtkirche zu Oberriexingen. 
Weißach. 
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aus mit Wurfgeschossen bestrichen werden konnte. — Stammsitz der Herren von Riexingen, 
die um 1090—1150 als begüterte freie Herren erscheinen, später als von Württemberg 
und anderen belehnte Edelknechte mit dem Beinamen Osterbronn. Wappen: ein schräg- 
rechts gestelltes Joch, schwarz in Gold; Helmzier: ein mit ebenso gestelltem schwarzem 
Joch belegter goldener Flügel. Nach Verkauf der Stammburg 1447 und schon 1440 
saßen sie vornehmlich auf der Burg Bromberg im Stromberg und starben um 1560 
aus; Abt Albrecht III. äs KuxinAsn in Maulbronn f 1386. 
Weißach (wizaha, 9. Jahrhundert). 
Ev. Kirche zum heil. Ulrich, spätgotisch mit romanischen Friesen; freistehender 
uralter Turm, gotischer Taufstein. Um die Kirche, ähnlich wie in Licnzingen, 
OA. Maulbronn, alte feste Vorratskammern, dabei ein sehr altes Steinhaus (Herren 
haus), und um alles dies lief eine zum Teil noch erhaltene Mauer mit Zwinger; 
schon im Jahr 1254 war der Kirchhof fest. Grabdenkmal, 1609. Rathaus, nach 
dem Brand von 1791, ein Glasgemälde, 1561. Der ganze Ort kam von den Grafen 
von Vaihingen seit 1150 nach und nach an Kloster Maulbronn. 
Beim Pfarrhaus der 1791 erneute Abtsstein, Sühnkreuz für die Ermordung 
des Maulbronner Gegenabtes Johann von Neippcrg im Jahr 1212. — Von Burg 
Kapfenhardt (Kaphenhart 1254) sind noch die Gräben erhalten; dieselbe wurde von 
den Enzberg im Jahr 1299 an Maulbronn vermacht.
        

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