Title:
Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Inventar. Neckarkreis
Creator:
Paulus, Eduard
Shelfmark:
2Kb 939-Text,1
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/393080226_1889/527/
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Neckarkreis. Oberamt Waiblingen. 
wütet. Von den Saliern kommt Waiblingen an die Hohenstaufen und von diesen 
ums Jahr 1250 an Württemberg. 
Um 18. September des Jahres 1634 zerstörten die Kaiserlichen, von der Nord- 
linger Schlacht herkommend, die Stadt vollständig. Nur die außerhalb gelegene 
Kirche blieb verschont. — Auch bei den Franzoseneinfällen in den Jahren 1688 und 
folgenden hat die Stadt wieder schwer gelitten. 
Waiblingen (IVeibelinga 885). Oberamtsstadt. 
Die jetzige Altstadt zeigt, daß sie ihre letzte große Zeit im 15., 16. und noch 
anfangs des 17. Jahrhunderts gehabt hat, aus den Trümmern, die der Brand von 
Waiblingen. Stadtmauer. 
1634 übrig ließ; sie geben von der Wohlhabenheit und dem Kunstsinn der alten 
Ghibellinenstadt noch beredtes Zeugnis. An vielen steinernen Unterstöcken sieht man 
noch schöne Kragsteine an den Ecken und hübsch verzierte Eingänge. Aber die Blüte 
der Stadt wurde damals auf Jahrhunderte hinein geknickt, wie heute noch der traurige 
Zustand der Stadtkirche zeigt. 
Diese, dem heil. Nikolaus geweiht, wurde umgebaut 1488, ihr Chor ist älter, 
und 1634 gänzlich ausgebrannt, jetzt mit Dachreiter und Zopfkanzel. In der Nähe 
ein Haus mit schöner Steinpforte, 1619. 
Die äußere Kirche, zum heil. Michael, südlich der Stadt, ist zum Teil noch be-
        

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