Pfullingen.
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innerung an die hier verschwundene, edelgemäßigte, wie von einem heiligen Hauch
durchzogene Kunst. Eben die Nonnenkirchenbauten dieser spätesten Hohenstaufenzeit
gehen ja in Zartheit allen anderen voran. Herzogliches Schloß mit Ecktürmen, 1563,
jetzt Privatirrenanstalt.
Die Grafen des Pfullichgaues, Vorgänger der Grafen von Achalm, saßen Wohl
hier, wo das mit dem Blutbann belehnte, an der Königsstraße (Römerstraße) abzu-Psullingen.
Funde aus Reihengräbern. >/3 nat. Grübe. (M.)
haltende Schranncngericht war. Ein Geschlecht, das sich von Pfullingen nannte und
durch hohe kirchliche Würdenträger, den heil. Wolfgang, Bischof von Regensburg,
972—994, und den vor seinem Amtsantritt 1066 getöteten Erzbischof Kuno von
Trier, hcrvorglänzt, ging im 14. Jahrhundert in die Rempen von Pfullingen über,
deren letzter im Jahr 1487 seinen Teil am Ort mit Schloß u. s. w. an Württemberg
verkauft. Auf dem Jörgenberg war eine Opferstätte, später eine Wallfahrtskapelle.