Volltext: Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Inventar. Schwarzwaldkreis (1897)

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Schwarzwaldkreis. Oberamt Tuttlingen. 
hölzernes Gerät, auch schöne Bögen aus Eibenholz. Waffen und Schmucksachen sind 
noch ganz wie in den Reihengräbern, so die schöne goldene Scheibenfibel mit farbigen 
Glaspasten und dem Kreuzeszcichei: innen, auf der Rückseite mit runenartigen Ein 
gravierungen. Auch die Laute eines Sängers wurde gefunden. Die schwarz 
farbigen Thongefäße sind fest gebrannt und von guten Formen. Gcwandreste von 
Seide, Wolle und Linnen fanden sich vor, sodann Reste von Früchten, wie von vielen 
Oberflacht. Holzschnitzerei aus einem Totenbaum. 
Haselnüssen, von Birnen, Wallnüssen, Psirsichen, Pslaiimen, Kirschen und einem Kürbis. 
In einem Grabe lag ein Meißel von Serpentin, ein Zeugnis davon, wie lang die 
Steingeräte sich nicht ganz verdrängen ließen. 
Oberflacht. Ende eines Totenbaums. 
WenqnisHcrufen. 
Kath. Kirche zuin heil. Stephan, 1827. Über dem Westportal das alte zarte 
Wandtabernakel, von 1506, mit Inschrift. Gotischer Kelch. 
WietHeirn (Reotheim 786). 
Die ev. Kirche zum heil. Sylvester, 1835, zeigt an der Südseite ein romanisches 
Männlein eingemauert. Widerhold'sche Grabmäler; Schloß dieser Familie, früher 
ein Wasserschloß. — Ortsadel seit 1100. 
Seitingen (Sutininga 780). 
Hochgelegene, große kath. Kirche zur heil. Maria, 1759, mit alter Pieta, 
Stuckaturen und sehr tüchtigeil Deckengemälden, diese von Friedrich Ludwig Herrmann
	        

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