Full text: Deutsche Konkurrenzen (1898/1899, Bd. 9, H. 97/108)

ebenfalls: nach der Leipziger Strasse zu wieder angebracht werden, etwa 
als Portal: einer Vorhalle oder des eigentlichen Hauseingangs. Abgze- 
sehen von der nächsten Umgebung des Portals, deren Architektur durch 
eges 
  
U. 
lie bedingt wird, soll die Fassade an der Leipziger Strasse im 
Keller-, Erd- und I. Obergeschoss grosse, nur durch die unbedingt 
ndigen Stützen unterbrochene Schaufensterflächen bieten. Eine 
fahrt ist nur vom Sandberg aus zu schaffen. 
Neben der .zu den Wohnungen führenden Haupttreppe ist vom 
Hofe aus eine durch sämtliche Geschosse bis zum Dachraum führende 
l’reppe zur Verbindung der Geschäfts- und Arbeitsräume und in der 
Nähe der letzteren ein vom Keller- bis zum Dachgeschoss durchgehender 
’arenaufzug von ca. 2 qm Grundfläche vorzusehen, 
Das Gebäude liegt in der I. Zone und soll ausser dem' Keller- 
I Erdgeschoss und 3 Obergeschosse enthalten. Nach der 
Bau- Polizei- Ordnung ($$ 38 und 309) darf die Front an der Leipziger 
Strasse eine Höhe von 14 m, die Front am Sandberg eine Höhe von 
11 m erhalten. Ferner wird noch auf $ 42 Abs. VI und besonders 
auf 8 31 Abs. VIII aufmerksam gemacht, wonach die gänzliche oder 
teilweise Bebauung der Freifläche in Erdgeschosshöhe gestattet ist, wenn 
gleichzeitig der Ausbau der oberen Geschosse entsprechend eingeschränkt 
wird. Im vorliegenden Falle soll jedoch ein Hof von mindestens 150 qm 
verbleiben. 
  
   
   
  
   
  
Das Erdgeschoss soll vollständig — vom Hauseingang und 
den Treppenhäusern abgesehen — zu Verkaufshallen ausgebaut werden, 
welche nur durch die unbedingt notwendigen Stützen unterbrochen sein 
dürfen, 
Diese Verkaufshallen sind auf 2 Läden zu verteilen, von denen 
kleinere mit seinem Hinterraum etwa 70 bis 90 qm einnehmen 
während seine Schaufensterfläche an der Leipziger Strasse auf 
eiwa 1/. dieser Front auszudehnen ist. Dieser kleinere Laden soll nach 
iem Grundstück Leipziger Strasse 7 zu liegen, er kann auch durch den 
Hauseingang von diesem Grundstück getrennt sein. Auf jeden Fall 
muss die Möglichkeit gewahrt bleiben, ihn später zu dem grösseren 
Laden zuzuziehen, so dass ein einziger einheitlicher Ladenraum entsteht, 
Mit dem I. Obergeschoss soll der kleinere Laden keine Verbindung 
haben, wohl aber mit dem Kellergeschoss, auch ist auf eine Verbindung 
mit dem Hof Bedacht zu nehmen. ; 
Für den Hauptladen ist eine stattliche, reich auszubildende Frei- 
treppe nach dem I. Obergeschoss und eine einfachere nach dem Keller- 
geschoss zu anzuordnen. Nach dem Sandberg zu sind neben der Ein- 
fahrt eine Burschenstube und Lagerräume für Kisten vorzusehen. 
Aborte müssen vorhanden sein: I zu dem kleinen Laden, zu 
dem grossen Laden: ı für die Kundschaft, 2 für das weibliche, I für 
das männliche Personal und ı Pissoir. 
Das I. Obergeschoss soll Verkaufshallen enthalten, die nur 
mit dem Hauptladen zu verbinden sind. Ausserdem ist nach dem 
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