Volltext: Deutsche Konkurrenzen (1902, Bd. 14, H. 157/168)

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No. 7: „Rote Erde.“ 
wurf hat die zulässige zu bebauende Fläche um 100 qm überschritten 
n der dadurch sehr verringerten Möglichkeit der Erweiterung, welche 
ı Räumen im alten Landeshause das Licht nehmen würde 1 
lurch klein und die Beleuchtung der Sammlungsräume beeinträ 
nd bei einzelnen Räumen Tiefen von 10,30 bis 11,70 m ger 
Sonst zeigt auch dieser Entwurf, namentlich nach Herst 
s, die Möglichkeit leichter Zirkulation. 
ıpteingang findet durch das alte Landeshaus statt. Die 
ı der Hinterseite des alten Landeshauses muss als glü i } 
1 Zugänglichkeit und gute Beleuchtung bezeichnet werden. 
Anordnung der Pariser Treppe. In origineller Weise ist 
Mosaikbilder erfolgt. Zugleich ist dadurch eine gute Ansicht 
gute Verbindung des Sockelgeschosses mit dem Erdgeschoss und 
kapelle rgestellt. 
9. „Am Domplatz.“ 
Nach den Ergebr n der Vorprüfung sind die zulässigen Grenzen um 123 qm 
hritten. Im allger n haben jedoch die örtlichen Verhältnisse Berücksichtigung 
»funden. 
Letzteres gilt hfalls von den Bedingungen des Programms. Auf die 
Gestattung desselben, ı Haupteingang zum Museum durch das alte Haı u nehmen, 
ist dagegen nic] ıngen worden. Das alte Portal wird vielmehr nach Osten 
verlegt und die ır als Zugang zu den Bureau- und Vortragsräumen. Ein neuer 
Eingang in Mitte der Nordseite ist der Haupteingang zum Museum. 
Lösung ist in folgenden Punkten mangelhaft und könnte daher 
bei der Preisverteilung "nicht berücksichtigt werden. 1. Eine Erweiterung 
ım ausführbar, die projektierte unmöglich, da sie den anliegenden Altertums- 
räumen das Licht entzieht. 2. Die Ueberschreitung der zulässigen Grenzen ist eine 
zu umfangreiche. 3. Das grössere Sitzungszimmer liegt zu entfernt von den zugehörigen 
sonstigen Vereinsräumen. 4. Am Vortragssaal ist durch die Treppenanlage eine der 
Logen beseitigt. 5. Die Dachlösung am Lichthof ist unzweckmäfsig. ‚ Die Fassaden- 
entwicklung ist keine günstige zu nennen. 
II. Folgende Vorzüge empfehlen den Ankauf des Projektes: 1. Die oben- 
erwähnte Einrichtung der Eingänge. 2. Anlage eines grossen überbauten Lichthofes, 
3. Die Klarheit und originelle Lösung des Grundrisses. 4. Die geringen Tiefen der 
Sammlungsräume. 
1 
‚ Wittekind.“ 
Der Entwurf belässt das alte Landeshaus im wesentlichen unberührt, benutzt 
auch den Eingang desselben als Hauptzugang zı Anlage. Er gruppiert 
ıla 
alle 
Museumsräume in anerkennenswerter Klarheit um eir nittleren Hof und ermöglicht 
so einen Runds | i 
Der Zugang zu n Mu 1s nen i jessere axiale Anlage bieten, 
sobald die Kleiderablag I g inet l. °;ppe zu den oberen Ge- 
schossen des L; ird zı LT inen Lichthof erhellt, für das Erdgeschoss 
dürfte al liese 1 ausreich zumal auch die Vorhalle, von welcher 
die Trer vusgeht ügend erhellt ist. Sehr wenig zweckn äfsig erscheinen 
C 
l 
ferner die n t ufen im Erdgeschoss für den Verkehr der Besucher. 
Das Sitzung 1 ibliothek des Kunstvereins liegen 
2. Geschoss unbequem, haben ı keine gute Grundrissform und Fensteranl: 
gut. Die Untergeschossräume des Museuı 
der Zugang erscheint zweckmäl ] 
Tiefe r ZWe beleı ten ur mit durchschnittlich 9 m 
doch v hier ıng, welc} as zweiseitige Licht vermeidet, 
Ebenso si je Abmessungen und die Anl 
haben 
age der Säle in den oberen 
insbesondere r berlichtsäle und Kabinette, zu loben. Auch 
Pariser Treppe in Verbindung mit deı me für die Mosaikbilder 
gute Wirkung. Leider ist sie in Veise nicht ausfü 
 
	        

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