Full text: Deutsche Konkurrenzen (1902, Bd. 14, H. 157/168)

jerkannt erden. : Auch ist die Grundrissanordnung im Obergeschoss 
ngen zu 1 n. 
Ausbildun er Fassaden in gotischen Formen, das Streben nach nur 
Gestaltung z3aumassen muss als glücklich bezeichnet werden. 
Projekt würde mit nicht all zu schweren Verbesserungen für die Aus- 
Betracht zu ziehen sein. 
No. 24. „Auf roter Erde.“ 
in der Mitte des alten Landeshauses eine gr« 
wenige Stufen über der Strasse tiefer liegt, 1 
es alten Gebäudes. Er gewinnt dadurch hier eine 
[öhe der Pariser Treppe und kann den Fussboden im 
in gleiche Höhe mit dem des alten Landeshauses legen. 
Untergeschoss des Neubaues zu niedrig und bei nur 3 m 
ı geplanten Ausstellungsräume des Altertumsvereins nicht mehr 
die Beleuchtung derselben durch Kellerfenster bei weitem 
ürfte die bauliche Veränderung im Innern des alten Landes- 
ı äss ( überschreiten. 
Der Hausmei ung fehlt die direkte Verbindung mit dem Haupteingang. 
Der kleine Seitenei ‚it Wendeltreppe, die zum Vorstandszimmer des Kunst- 
vereins führt, er nicht zweckmäfsig. Das Vorstandszimmer hat zudem eine 
völlig getrennte ı den übrigen zugehörigen Räumen. Die Lage des Münz- 
kabinetts ist 
Di gsräume in den oberen Geschossen sind im allgemeinen zweck- 
doch stören die im Erdgeschoss an ver chiedenen Stellen ein- 
ı und hindert der massige, allerdings genügend konstruierte Turm die 
erten freien Verbindungen. Die Verbindung des Aufzugs mit den 
ıngsräumen ist viel zu eng. Das zur Zeleuchtung des Obergeschosses der 
Pariser Treppe angebrachte hohe Seitenlicht wird in seiner jetzigen Anordnung zur 
genügenden Erhellung des Raumes nicht ausreichen. Die Architektur des Aeusseren 
wie des Inneren empfiehlt sich durch eine zwar nur skizzenhafte, aber reizvolle und 
in den Einzelheiten fein empfundene Ausbildung. Anerkennenswert ist der Versuch, 
auch das alte Landeshaus im Aeusseren, So weit angängig, umzugestalten. Der Turm 
dagegen wirkt zu schwer. 
Die geplante Vergrösserung ist ohne abermalige Umänderung der im alte 
Landeshause geplanten Räume nicht durchführbar. 
Nachdem die Entwürfe nochmals geprüft worden waren, wurde aus Klasse II 
noch der Entwurf No. 5 in Klasse L verwiesen und einstimmig festgestellt, dass 
kein Entwurf des ersten Preises würdig ist. Alsdann wurde ebenfalls einstimmig be- 
schlossen, nach Mafsgabe der 1 mmungen unter No. 6 der W ettbewerbsbedingungen 
Erteil es ers i gi Abstand zu nehmen und die Gesamt- 
u verteilen, dass sich 2 zweite Preise 
O Mark ergeben. 
Mark den Arbeiten „ Wzttekin 
beiten „Yan von Leyden“ und 
und „Am Domplatz“. 
läge ergaben sich als Verfasser: 
Entwurfes „Weitiekind“: Regierungs - Baumeist 
ker n 1 17 en 
wirkung rchitekten Schlüter zu Berlin, 
Fortsetz 
 
	        

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