Full text: Deutsche Konkurrenzen (1902, Bd. 14, H. 157/168)

  
  
  
  
   
     
  
  
  
„Heimathglück‘“. (Ein Preis von 1000 M.) 
Die Lösung mit dem Kennwort ‚,Hezm athglück‘‘ ist in erster Linie wegen 
ihres guten Lageplanes mit einem Preise bedacht worden. Die durchaus zwec! 
der öffentlichen Gebäude im Zentrum und besonders die rei 
mässige Anordnung 
volle Anlage der Ringstrasse, als Promenaden verdienen vollste Anerkennun 
Nur hätte sie breiter angelegt und mit Alleeb ı bepflanzt werden müssen; au 
kehrt werden sollen. 
ar meist zweckentsprechend, erhebe 
turen, nicht über einen grossen Tei 
hätten die Häuserfronten hier dieser Strasse zı 
Die Grundrisse der Wohnungen sind z 
sich aber, ebenso wie die zugehörigen Archit 
der eingegangenen Lösungen. 
An dem Grundriss des Wirtshauses is Verlegung des Hauptsaales in deı 
oberen Stock für den vorliegenden Fall unzweckmässig. Von anderen UVebelständer 
abgesehen, verlangt die Lage des Saales ir ergeschoss doppelte Anrichteräume 
Infolge dieser Anordnung hat auch die äuss rscheinung des Gebäudes einen Zz 
städtischen Charakter. 
Die Grundrissanlage der Konsumans 
drei Verkaufsstellen für das Publikum von 
ist befriedigend, doch müssen di 
iner Stelle aus zugängig sein. 
( len für einen Preis von 500 M.) 
Die Hauptzugangsstrassen sind gut tworfen. Im übrigen leidet der Lage 
plan an einer gewissen Einförmigkeit. Die Zusammenlegung der öffentlichen. Ge 
bäude in einem Bauwerk ist im vorlieg ;nden Fall nicht gut zu heissen un 
empfiehlt sich mehr für die Anlage in einer Stadt. 
Die Grundrisse der Wohnungen sind klar und gut. Auch muss anerkann 
werden, dass die Fassaden, obwohl sie ein wenig zu trocken erscheinen, durchau 
sachgemäss behandelt sind. 
„Eigener Herd“ (Zum Ankauf em] 
„Arbeit 1“. (Zum Ankauf empfohlen für einen Preis von 500 M.) 
ähnlicher Weise wie bei der Lösung mit 
glücklicher Gedanke zu loben, doch ist die 
für die Gestaltung der Reihenhäuser, 
Die Anlage einer Ringstrasse in 
dem Kennwort „Heimathglück‘‘ ist als 
Wahl einer zweiten Ringstrasse bedenklich 
die jedenfalls durch Anordnung von Einzelhäusern zu ersetzen wären. 
Dies würde auch geschehen können, da die Anzahl der projektierten Woh- 
als bei den übrigen Entwürfen und als zweckmäfsig erscheint. 
Die Hauptzugänge sind gut gewählt und gestatten hübsche Strassenbilder, Di 
Wohnhäuser haben fast durchweg zweckmäfsige Grundrisse und gefälliges Aeusser 
Die allzu steilen Dächer aber sind, besonders auch der Kosten wegen, nich 
gutzuheissen. 
Dasselbe gilt 
nungen grösser ist, 
auch für die Entwürfe zu den Öffentlichen Gebäuden. 
Berlin, den 26. November 1901. 
Bauausführung. 
Die Deutschen Solvaywerke beabsichtigen, bei der Erbauung der Arbeiter- 
Entwürfen die zweckmäfsigsten und besten Einzel- 
kolonie von den preisgekrönten 
Ausführung zu bringen. 
entwürfe unter Zuziehung der betreffenden Verfasser zur 
     
  
    
     
    
   
  
ea 
 
	        

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