4 49 Gedicht Ich gehe gipfelhohe Abendwege ich gehe sternenweit in die Stunden der Nacht. Die Bilder des Himmels hänge ich an meine Hand mein Atem trägt die Welt hinauf. Ich blühe seltnen Auges in den Raum urgroß bin ich Stufe zu Gott. In meiner Brust schlafen fremde Seelen ihren Traum in Tod. Flamme ist mein Haar, Gottes Hand fasse ich glühend hinab und bin eines Menschen urferne Liebe.