56 Nichts Eine Stunde hat eine Rose im Haar menschenblaß blüht und verblüht der Baum. Ein Lied aus der Sommernacht von Winden zerpflückt. Tief glühen Küsse in dein Blut am Morgen verweht ein Lächeln fern das Du. Feucht ist mein Blick in den Tag, Abend umglüht meine Hände, in die Sterne tastet mein Sinn, im Sonnenrot taumelt ein neuer Tag.