9 , daß bet nbahnlinie wäre. — m Eigen- der Zweck einen ab- nter Weise de vorge- >eils eben- ür Villen n werden, ciedhof zu vrkehrung Bauverbot von uns betroffen Hofes mit r welches erworben cksicht auf nd, somit lche durch rniß mehr Hofanlage, auf den gewühlten ies neuen )er Fricd- wrstellung hlich auch gwierigen l wir den nden und zen seines ! und der erst nicht" ,t es uns wir den- Aussicht Friedhof cden soll, nninistra- n, später en neuen . Vereine lnregung, wichtigen .Weser: Sechste Versammlung am 6. April 1872. Dieselbe wurde der freien geselligen Unterhaltung gewidmet, da weder Vereins-Angelegenheiten zu behandeln waren, noch Vor ­ träge gehalten wurden. Siebente Versammlung am 4. Mai 1872. Vorsitzender! Schlierholz. Schriftführer: Diefenbach. 1) Die Honorarfrage für Bau-Jngenieur-Arbeiten. Der Herr Vorsitzende theilt mit, daß die in dieser Frage von Herrn Professor Baumeister gemachten Vorschläge durch eine Kommission geprüft worden sei, theilt deren wesentlichen Inhalt mit und erläutert die Gründe, welche sich gegen die Annahme derselbeit geltend machen lassen. — Die Prüfungs-Kommission habe sich daher veranlaßt gesehen, neue Vorschläge auszuarbeiten, welche sich mehr an die füe Architekten bestehende Norm anschließen. Es wird sodann dieser neue Gegenentwurf verlesen, sowie die Protokolle der Kommission. Tie Anwesenden erklären sich mit dem Entwürfe einverstanden und es wird beschlossen, den Entwurf drucken und unter die Mit ­ glieder des Vereins vertheilen zu lassen. 2) In wie weit sollen die Grundsätze bezüglich der Arbeiten für architektonische Konkurrenzen auch auf Ingenieur-Arbeiten anwendbar sein? Nachdem die von der Hainburger Architekten- und Ingenieur- Versammlung hierüber aufgestellten Grundsätze verlesen worden, wird die Diskussion hierüber eröffnet und beschlossen, daß die für architektonische Konkurrenzen aufgestellten Grundsätze auch auf In ­ genieur-Arbeiten Anwendung finden sollen. Der Herr Vorsitzende theilt noch mit, daß die Versammlung der deutschen Architekten und Ingenieure in diesem Jahre vom 23.—25. September in Karlsruhe stattfinden werde. Anmeldungen für Ausstellungsgegenstände und Vortrüge sollen bis 8. September daselbst einlaufen. Es wird noch beschlossen. Seitens der Vereinsmitglieder im Laufe des Sommers eine zweitägige Excurston nach Hall zu unter ­ nehmen, wozu der Vereinsvorstand für ein Programm Sorge tra ­ gen und womöglich auf einen Sonntag mit darauffolgendem Feier ­ tag einladen wolle. Beilagen zu dem Protokoll der 7. Versammlung. Beilage I. Erste Sitzung der Kommisston zur Merathung der Konorarsragc für Ingenieur-Arbeiten. Den 23. Januar 1872 wurden die Comits-Mitglieder, die Herren Bauräthe v. Beckh, Binder, Oberbaurath Ehmann, Bauinspektor Kaiser, Baurath v. Martens, Oberbauräthe v. Morlok, Schlierholz, Baurath Schenk, Bauinspektor Schübler und Baurath Prof. Sonne, durch Hrn. Oberbaurath S ch l i e r h o l z von der auf sie gefallenen Wahl in Kenntniß gesetzt und init Hin ­ weis auf die Nummer 47 des Jahrgangs 1871 der deutschen Bau ­ zeitung ersucht, Materialien über die obschwebende Frage zu sammeln. Ten 22. März 1872 wurden die Mitglieder zu einer Sitzung auf Montag den 30. März, Nachmittags 3 Uhr eingeladen. (Herr Baurath Sonne zeigt indessen seinen Abzug nach Darm ­ stadt an und nahm hienach an keiner Sitzung Theil.) Sitzung am 30. März 1872; anwesend die Herren: Ehmann, Kaiser, v. Morlok, v. Martens, Schlierholz und Schübler. Der Vorsitzende, Oberbaurath Schlierholz, verliest den rc. Baumeister'schen Vorschlag. Herr Oberbaurath v. M o r l o k. spricht sich für möglichsten Anschluß an die Norm über architektonische Arbeiten aus; insbe ­ sondere sei die im Baumeister'schen Vorschlag angenommene Unterscheidung nach Baumaterialien nicht zweckmäßig, da ein sorg ­ fältig ausgearbeitetes Projekt einer steinernen Brücke häufig viel mehr Mühe verursache, als die Entwerfung und Berechnung einer Eisenkonstruktion. Da die sämmtlichen Anwesenden einverstanden sind, daß von Unterscheidung der Baumaterialien Umgang genommen werde, so wird der weiteren Berathung eine in diesem Sinne von Oberbau ­ rath Schlierholz und Bauinspektor Schübler vorbereitete Bear ­ beitung des Baumeister'schen Vorschlags zu Grunde gelegt? Herr Oberbaurath v. Morlok spricht sich nun noch darüber aus, daß auch bei den generellen Vorarbeiten die persönliche Lei ­ stung des Ingenieurs abgesondert behandelt werde. Durch Ueber ­ nahme der Kosten des Hülfspersonals könnte leicht eine Berech ­ nungsweise entstehen, welche in Streitfällen Beanstandungen erfah ­ ren dürfte, wie auch die bestehende Norm für architektonische Leistungen in dieser Beziehung schon angefochten worden sei. Herr Oberbanrath Ehmann macht aufmerksam, daß es bei ­ spielsweise für Privat-Jngenieure, welche eine größere Anzahl Auf ­ träge gleichzeitig auszuführen haben, schwierig werden dürfte, ihr Hülfspersonal nach den einzelnen Bauherrn auszuscheiden, und daß somit ein Ansatz für die gcsammte zum generellen Projekt gehörige Leistung nicht wohl entbehrt werden könne. Herr Oberbaurath Ehmann spricht sich weiter dahin aus, daß cs vielleicht möglich sei, nur eine Art der Berechnung in die Tabelle aufzunehmen und in dem Texte die Behandlung der andern Berechnungsweise zu erläutern. Bei der nun folgenden Verlesung des erwähnten Entwurfs wird die Einführung von zwei besonderen Klassen für umfassendere Bauten, wie Eisenbahnen und Straßenanlagen von den Anwesen ­ den zweckmäßig befunden, doch wird das Bedenken ausgesprochen, ob nicht für dieselben Arbeiten, welche einmal nach Spezialklassen, das andere Mal nach einer allgemeinen Klasse berechnet würden, wesentlich verschiedene Honorare sich ergeben würden; man einigte sich dahin, daß die allgemeinen Klassen A und B, nur nach ge ­ genseitiger freier Vereinbarung angewendet werden sollen, während in erster Linie und insbesondere in zweifelhaften Fällen die Spezial- Klassen 1—4 zu Grunde gelegt würden. Nach dem vorliegenden Entwürfe würden bei umfassenderen Arbeiten die dabei vorkommenden Hochbauten gerade so behandelt, wie eine der vier Spezial-Klassen der Bauingenieur-Norm, mit der weiteren Bestimmung, daß bei den genannten Hochbauten auch die architektonische Norm Anwendung finden kann. Herr Oberbaurath v. Morlok macht aufmerksam, daß bei Eisenbahnen viel Gebäude nach demselben als Normale dienenden Entwürfe hergestellt werden und daß somit bei größeren Beträgen ein verhältnißmäßig niedriger Ansatz genügend wäre; man einigte 2