17 'gen zu- die lctz^ General- rgeniem- >er Sub- :rrn Dr, esprochc« isgerichtr igen Re Berlinei ins (öot aber e< Reichs- tung die m Zug! beschloß immluni alten dii 3 Hem ntragcn: teichsera t zweiten als mist velche ii )stagsge totioiren, zwar in Ermessen 3 sie sicl ucurrenz ein Gut 2. Septbl Thätig auf de en- uni Berichtes >ng Nro irlsrnhei ie Hon» chluß ge mmissiori stigt hat zu ersuchen, dieselbe weiter zu berathen und wo möglich zu einer endgültigen Beschlußfassung vorzubereiten. Von dieser Kommission sind zwei Mitglieder (die Herren Sonne und Sch übler) nicht mehr in Stuttgart anwesend und werden daher an ihrer Stelle erwählt die Herren Köhler und Laisle. Von dem Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart ist dem Verein ein vorläufiger Entwurf des Ortsban-Statuts für Stutt ­ gart in mehreren Exemplaren zur Kenntnißnahme und mit der Bitte übersandt, etwaige Aenderungs-Vorschläge ihm baldigst mit ­ zutheilen. Der Verein beschließt, in Anbetracht der Dringlichkeit, eine Kommission in dieser Angelegenheit zu ernennen, welche sogleich zusammentreten und die in Frage kommenden Punkten in solcher Weise erörtern und vorbereiten soll, daß der Verein in der nach 14 Tagen stattfindenden Versammlung Beschlüsse fassen und die ­ selbe dann alsbald dem Oberbürgermeister mittheilen kann. In diese Kommission werden gewählt die Herren Silber, Stahl, Baumgärtner, Spindler, Walter, Schenk und Kaiser. Herr Professor Silber übernimmt es, im Namen des Vereins diese Herren zu den Berathungen einzuladen. Die mitgetheilten Exemplare des Entwurfes werden an die ­ jenigen Herren, für welche derselbe hauptsächlich Interesse hat, vertheilt. Der Vorsitzende theilt schließlich mit, daß der Berliner Archi- tekten-Verein ein Heft der von ihm pnblicirten Entwürfe in zwei Exemplaren, sowie die Protokolle seiner Verhandlungen vom ersten Halbjahre dem hiesigen Verein zugesandt habe. Eilste Versammlung am 2. November 1872. Vorsitzender: v. Egle. Schriftführer: Landauer. Tagesordnung: Ortsbaustatut für Stuttgart. Nach Verlesung des Protokolls über die letzte Versammlung, beziiglich dessen eine (wesentliche) Erinnerung nicht zu machen ist, heißt der Vorsitzende die beiden Gäste, den Herrn Architekten Gerock und den Herrn Gemeinderaths-Sekretär Hutzel willkom ­ men und ersucht sodann den Herrn Professor Silber, Vorsitzen ­ den der in der letzten Versammlung gewählten Commission für eine vorläufige Berathung des Entwurfs eines Ortsbanstatuts für die Stadtgemeinde Stuttgart um Vortrag seines Berichts. Zugleich wird beschlossen, paragraphenweise in die Berathung dieses Entwurfs einzugehen. Die Commission wünscht, daß in §. 1. Richtung, Breite, Visir der Ortsstraßen ein Minimum von 17«'für die Breite beiderseits angebauter Orts ­ straßen und ein solches von 15™ für solche Straßen, an welchen nur auf einer Seite Häuser erbaut werden sollen, festgesetzt und somit die Bestimmung der Straßenbreite nicht dem Ortsbauplan allein überlassen werden solle. Nach längerer Berathung tritt die Versammlung diesem Wunsche bei. Zu §. 2. Hauptstraßen der Stadt, schließt sich der Verein dem Vorschlag des Herrn Bauraths v. Beck und des Herrn Architekten Vöhringer an, daß außer den in dem Entwurf genannten Straßen auch noch die Militärstraße, die Rothebühlstraße, die Eberhardstraße, die Charlottenstraße und die Sonnenbergstraße als Hauptstraßen angesehen werden möchten. Zn §. 3. Benützung der städtischen Dohlen, schlägt die Commission folgende Fassung vor: Jeder Besitzer — in der Weise „verpflichtet, daß er auf eigene Kosten nach Anleitung der „Straßenbauinspection eine 0,45™ weite, 0,7™ hohe, wasser- „ dichte, leicht zu reinigende Seitendohle mit concaver Sohle „und Schlammschacht herzustellen rc. Der Verein beschließt jedoch auf Antrag des Herrn Bauin ­ spectors Rheinhard, nach längerer Debatte, in welcher insbe ­ sondere auch ans die in anderen Städten, z. B. in Frankfurt, Zürich, Winterthur rc. bestehenden ähnlichen Einrichtungen hinge ­ wiesen wird, dem Gemeinderath zu empfehlen, in dem Ortsbau ­ statut statt solcher schlupfbarer Seitendohlen Ablaufrohre mit syphonartigem Wasserverschluß vorzuschreiben, deren Dimensionen der Bestimmung der Straßenbauinspection vorzubehalten wäre. Zu §. 4. Zeitpunkt der Eröffnung der Orts ­ straßen, schlägt die Commission statt des Wortlauts im Entwurf folgende Fassung vor: „Die Gemeinde ist — anreihen, oder in solcher Ausdehnung „erbaut werden, daß sie eine bestimmte Straßenstrecke, bis „zum äußersten Gebäude gerechnet, zu ‘/ 3 ausfüllen, wobei „Abstände und Querstraßen einzurechnen sind. Die Versammlung tritt dieser Fassung bei. Zu §. 5 resp. 6. Berechnung des Antheils der einzelnen Grund-Eigenthümer, schlägt die Commission für den Absatz 3 folgende Fassung vor: „Bei Straßen, welche — dürfen, wirv für jeden Angrenzer „die volle Straßenbreite auf die Frontlänge seines Grund- „stücks zu Grund gelegt. Ebenso statt des Absatzes 4: „Bei öffentlichen Plätzen — sind, wird gleichfalls volle „Straßenbreite für die Anlieger gerechnet. Die Versammlung tritt beiden Vorschlägen bei. Zu §. 7. Trottoirs, wird auf Antrag des Herrn Oberbauraths Schlierholz be ­ schlossen, das in Klammern gesetzte Wort „Plattenwege" als über ­ flüssig, weil nicht erschöpfend, zu bezeichnen. Zu §. 8 und 9. Material, Beschaffenheit, Breite der Trottoirs, schlägt die Commission statt der beiden letzten Absätze des §. 8 folgende Fassung vor: „Die Trottoir müssen — 30™™ über der Höhe des Kandel- „pflasters liegen, und „Das Gefälle im Querprofil eines Trottoirs darf — 3°/ 0 „nicht übersteigen. Hierüber und die Anlage der Trottoirs und Pflaster über ­ haupt entspinnt sich eine längere Debatte und es wird beschlossen, die Commission zu ersuchen, ihre Vorschläge insbesondere bezüglich der Höhenlage der Trottoirs und deren Breite in nochmalige Er ­ wägung zu ziehen und hierauf die Versammlung geschlossen. 3