19 schlossen, Terrains > Statut )and zu gelassen c Weise Straße prechend r Com- m wird t: en und Zusätze abe der ithümer l Maß ­ für die rach für 72. er die sandelt, eberein- eschließt nit dein Zassung mg der -8-12. muckhof bildeten später werden tebäude 'rängen m Vo ­ ile in s Maß der Vorsprünge empfohlen und von mehreren Mitgliedern eine Abänderung der in dem Entwurf enthaltenen Dimensionen der Straßenbreiten für wünschenswerth erachtet worden ist, in folgen ­ der Fassung angenommen: „In Straßen von 10'" und geringerer Breite dürfen nur i „der Sockel, Gesimse, Thür- und Fenster-Einfassungen über z „die bestimmte Baulinie hervorragen. „Ersterer darf nicht über 0,15°° vorstehen. Wenn die betreffende Straße über 10"° Breite hat, so ist das Vorragen von Gebüudetheilen und Vorrichtungen in nachstehender Weise zulässig: 1) Füßmauern, Pilaster, Pfeiler, Säulen, im Grund gemessen, dür ­ fen bei einer Straßenbreite von über 10"° bis zu 15"° höchstens 0,3"°, bei einer Straßenbreite von über 15°°° bis zu 20 m höch ­ stens 0,4"', bei einer Straßenbreite von über 20°° höchstens 0,5°° über die Baulinie vorstehen. 2) Schaukästen, Schaufenster, Blumenvorfenster und Blumen ­ gestelle dürfen — ohne Rücksicht auf die Straßenbreiie — höchstens 0,15°° vorstehen. Einem Antrag von Herrn Baurath Bok bei Straßenbreiten von 20°° bis 25°° 0,75°° Vorsprünge zu gestatten, tritt der Verein nicht bei, dagegen wird Position 2 des Art. 14 unverändert an ­ genommen. §. 15. Erker. Die Commission trägt darauf an, den ersten Absatz zu strei ­ chen und dafür zu setzen: Erker dürfen an Straßenfronten höchstens 1"°, in den abgeschrägten Ecken von Straßenkreuzungen ebenfalls höch ­ stens 1"°, von der Hausflucht bis zu der in die Straße hineinragenden Ecke winkelrecht gemessen, vorstehen. Der Verein stimmt dem Streichen des ersten Absatzes bei und beschließt auf den Antrag des Herrn Oberbaurath Schlier ­ holz folgende Fassung: „Erker dürfen in Straßen von 10 bis 15°° Breite höchstens „0,7°° , in Straßen von über 15°° Breite höchstens 1,0°°, „von der Hausflucht bis zu der in die Straße hereinragen- „den Ecke gemessen, vorstehen. „Auch bei abgeschrägten Ecken dürfen Erker nicht über „das vorangegebene Maß vortreten. §. 16. Gesimse und andere Verzierungen, beantragt die Commission zu streichen, womit sich die Versammlung einverstanden erklärt. 8- 17. Freitreppen, wird auf Antrag des Herrn Baurath Bok in folgender Fassung beschlossen: „Haustreppen dürfen nicht über das Maximum des zulässi ­ gen Sockel-Vorsprungs über den Hausgrund vortreten. „Bestehende Freitreppen und Antrittsstufen sind, wenn sie „mehr als das vorerwähnte Maß vortreten, zu beseitigen, „sobald bauliche Veränderungen der betreffenden Gebäude- „ theile hiezu Gelegenheit bieten. Z. 18. Marqui sen. Hier soll statt „Trottoirplatten' gesagt werden „Trottoir- breiten. “ §. 19. Kratzeisen, wird nach dem Antrag der Commission in folgender Fassung an ­ genommen: „Kratzeisen dürfen nicht über die unterste Stufe vorstehen „oder müssen in den Fußweg so eingelassen werden, daß sie „in gleiche Ebene damit kommen. §. 20. Neubauten im Vorgartenland. Hier sollen auf den Antrag der Commission, welchem der Verein beitritt, die Worte „nach dem Ermessen der Baupolizei ­ behörde" gestrichen werden. §.21. Anschlagen von Thoren, Thüren, Läden gegen die Straße, wird unverändert angenommen und über das Bedenken der Com ­ mission, ob Ausnahmen zulässig seien, hinweggegangen. §. 22. Kellerlichter. Die Commission beantragt, Absatz 2 des Entwurfs zu strei ­ chen und dafür zu setzen: Die Anbringung von neuen Keller- und Souterrainlicht- Oeffnungen ist nur unter folgender Bestimmung gestattet: Position 1, 2 und 3 des Entwurfs. Auf den Antrag des Herrn Oberbauraths v. Beckh und nach eingehenden Erläuterungen des Herrn Secretär Hutzel dar ­ über, daß ein Verbot der Kellerlichter schon in den Begründungen der einschlägigen Artikel des Baugesetzes enthalten sei, wird be ­ schlossen, den Absatz 1 beizubehalten und dem §. 22 nachstehende Fassung zu geben: Die Anbringung von neuen Keller- und Souterrainlicht- Oeffnungen in der Ebene der Stadtstraßen ist verboten. Bestehende Kellerlichter müssen auf Verlangen folgenden Vor ­ schriften entsprechend abgeändert werden: 1) Die Kellerlichter müssen unmittelbar am Sockel des Hauses angebracht werden und dürfen höchstens 35°°° Breite und 85°°° Länge erhalten. 2) Dieselben sind mit unbeweglichen Gittern zu bedecken. 3) Die Gitter dürfen keine größeren als 10111°-° große Oeffnun- gen erhalten und müssen von Rauhguß hergestellt sein. 4) Bewegliche Deckel oberhalb der Gitter sind nicht gestattet. Hiebei muß es der Verein für Baukunde höchlich bedauern, daß er durch das Baugesetz sich genöthigt sieht, das Verbot der Anlage von Kellerlichten in der Ebene der Stadtstraßen auch in seiner Fassung des Ortsbaustatuts aufzunehmen, sofern es in Straßen mit dicht aneinandergereihten Verkaufsläden unmöglich ist, ohne solche Kellerlichter den: berechtigten Verlangen der Hausbesitzer, ihren Kellern Luft zuzuführen, entsprechen zu können. 8. 23. Abweichsteine und ähnliche Vorrich ­ tungen. Angenommen. 8. 24. Erbauung von Nebengebäuden an der Straßenlinie. Zu diesem Paragraphen stellt Herr Oberbaurath Schlierholz den Antrag, daß hier oder an einem anderen geeigneten Ort eine Bestimmung eingeschaltet werde, wonach an Hauptstraßen und in den dazu gehörigen Hintergebäuden keine mit lästigem, störendem, Lärmen verbundenen Gewerbe sollen betrieben werden