Monatsschrift des Württembg. Vereins für Badkunde in Stuttgart. 33 ig, die der i tz in ve ?e- er- .ui idf on jf 1( :te ita ;en :tzl en sei hei sif gs ck sen ing reu ma Als mg Figur 3. Lebensversicherungs- und Ersparnis-Bank. Haupt-Ansicht. ausgeführt. Die Bauleitung hatte die Bekrönung des Baues durch eine Figurengruppe und eine Kuppel geplant, die Bau ­ kommission konnte sich jedoch nicht entschliessen, die Kosten hie für aufzuwenden. Auch die innere Ausstattung der Räume ist mit Rücksicht auf möglichste Sparsamkeit einfach gehalten, wo nicht Repräsentationszwecke einen reicheren Schmuck der ­ selben verlangten, doch sind die Räume behaglich und hell. Als Baumaterialien kamen zur Verwendung: für den Sockel Granit, für die Stockwerke heller Werkstein, zum Vestibül wurden Sandsteine verwendet und für die Säulen der Vorhalle polierter Granit; die Gebälke sind aus Eisen mit Klein’sehen Decken. Der Estrich ist aus Bimskiesbeton mit Glattstrich hergestellt, der in dem Bureau und in der Mitte der Gänge mit einfarbigem Linoleum und an den Seiten der Gänge mit Terrazzo und Marmormosaik bedeckt ist. Nur der Sitzungssaal und die beiden Direktorenzimmer haben Parkettböden. Die Baukosten waren zu 856000 Jt. veranschlagt, voraus ­ sichtlich wird jedoch die Abrechnung eine Reduktion der Kosten auf 800000 Jt zur Folge haben. Der Bau wurde in den Jahren 1898—1900 erstellt. w Gebühren-Ordnung der Architekten und Ingenieure aufgestellt vom Verband deutscher Architekten- und Ingenieur-Vereine, Verband deutscher Zentral ­ heizungs-Industrieller, Verband deutscher Elektrotechniker, Deutscher Verein von Gas- und Wasser- Fachmännern, Verein deutscher Ingenieure, Verein deutscher Maschinen-Ingenieure*). I. Allgemeine Bestimmungen. § 1. Grundsätze für die Bemessung der Gebühren. 1. Die Gebühren werden im Allgemeinen nach der Bau ­ summe in Rechnung gestellt, und zwar für Vorarbeiten und Ausführungsarbeiten**) gesondert. Für erstere ist die Summe des Kostenanschlages oder — falls oder solange ein Kosten ­ anschlag nicht aufgestellt ist — die Kostenschätzung massgebend, für letztere die Summe der Baukosten. die itte. tion uft- Die die :ren 2. Vorarbeiten sind: a) der Vorentwurf in Skizzen nebst Kostenschätzung und gebotenen Falles Erläuterungsbericht, b) der Entwurf in solcher Durcharbeitung, dass danach der Kostenanschlag c) aufgestellt werden kann, c) der Kostenanschlag zur genauen Ermittelung der Baukosten, d) die Bauvorlagen, bestehend in den zur Nachsuchung der behördlichen Genehmigungen nötigen Zeichnungen und Schriftstücken. Ausführungsarbeiten sind: e) die Bau- und Werkzeiehnungen in einem für die Ausführung genügenden Massstabe, age ;ren f) die Oberleitung. Diese umfasst die Vorbereitung der Ausschreibungen, den Entwurf der Verträge über Arbeiten und Lieferungen, die Verhandlungen über die Verträge mit den Lieferanten und Unternehmern bis zum Vertragsabschlüsse; die Bestimmung der Fristen für den Beginn, die Fortführung und die Fertig ­ stellung der Bauarbeiten; die Uebervvachung der Bau ­ ausführung; den Schriftwechsel in den bei der Aus ­ führung vorkommenden Verhandlungen mit Behörden und dritten Personen; die Prüfung und Feststellung der Baurechnungen. 3. Die für die Berechnung der Gebühren in Betracht zu ziehende Gesamtbausumme umfasst sämtliche Kosten, welche für den Bau aufgewandt werden, mit Ausschluss der Kosten des Grunderwerbes und der Bauleitung, sowie der Gebühren für den Architekten und Ingenieur. Uebernimmt der Bauherr selbst Materiallieferungen und Arbeitsleistungen, so werden deren Kosten bei der Berechnung der Gebühr nach ortsüblichen Preisen zu den übrigen Baukosten hinzugerechnet. 4. Die Zahlung der Gebühr berechtigt den Auftraggeber nur zu einmaliger Ausführung des gelieferten Entwurfes; Benutzung zu wiederholter Ausführung ist von Neuem gebühren ­ pflichtig. 5. Umfasst ein Auftrag mehrere Bauwerke nach dem ­ selben Entwürfe, so sind die Gebühren, vorausgesetzt, dass diese Bauwerke auf einmal ausgeführt werden, für Vorentwurf