der Dachaufbauten krönen, in den Schulsälen Körting-Mathiesen-Reflektor- bogenlampen für indirekte Beleuchtung. Das ganze Gebäude ist mit neuem, dem Stil des Ge ­ bäudes angepaßtem Mobiliar ausgestattet. Die Bauzeit betrug nur ein Jahr. Die Entwurfs ­ bearbeitung, auch für das Mobiliar, und die künstlerische Ausschmückung war Prof. Theodor Pischer übertragen, während die Betriebs-und hygienischen Einrichtungen sowie die konstruktive Bearbeitung und die Ausführung in den Händen des städt. Bauinspektors Pantle lagen. Die Bau ­ kosten werden sich für die ganze Anlage auf ungefähr 600 000 M. belaufen. Das Mobiliar kostet ca. 60000 M. An den Bau- und Ausstattungsarbeiten waren u. a. fol ­ gende Firmen beteiligt: Terraiuabhub: Carl Nanz; Grab-, Beton-, Maurer- und Steinhauerarbeiten; Zerweck & Decker; Putz Verzierungen: Brüllmann; die sämtlichen Bildhauer ­ arbeiten: Zeitler; Walzeisenlieferung: Vereinigte Eisen ­ handlungen; Schmiedarbeiten und Fensterbeschläge: E. Stäbler; Eisenbetondecken, Eisenbetontreppe und Secura- decken: Wayß & Freytag; Zimmerarbeit; Hofwerk ­ meister Bossert; Flaschnerarbeit: P. Dürr in Cannstatt; Gipserarbeit: im Innern D. Schnell, im Aeußern L. Hagenmaier; Flach ­ reliefs an der Decke des Rektorzimmers: Fr. Rock, Maler; Dachdeckung: Zie ­ gelwerke Ludwigsburg; Schneefanggitter; C. Zü ­ gel; Prüßwände: Chr. Behringer; Heizanlage: E. Möhrlin; Kesselein ­ mauerung : W. Rupp- mann; Korkisolierung: Grünzweig & Hartmann; Kunsttuffsteinisolierung der Turnhalledecke; Alfr. Martin; Klosetteinricb- tung und Kläranlage; Gas- und Wasserleitungs- geschäft; Betoneisenkon ­ struktion an der Klär ­ grube : Luipold & Schnei ­ der; Wand- und Boden- der Dachaufbauten platten: Gustav Schäfer; Kachelplatten am Aeußern: Otto Schmohl; Terrazzoarbeiten: De Marco & Ret; Schreinerarbeit: Krohmer, Jak. Kill, G. Schumacher, W. Schillinger; Treppengeländer und Treppenbelag: Jak. Kill und Paul Barth & Söhne; Glaserarbeiten; Emil Glöckle, Gottl. Schumacher; Yiktoriaverschlüsse der Oberlichtflügel: Fr. Karl Bauer; Türenbeschläge u. s. w.: Karl Haut, A. Irion; Garderobenhaken: G. Hägele Wwe.; Granittreppe: Emil Keller; Riemen ­ böden: Theod. Helbig; Terranovaestrich: Th. Osterritter; Linoleumbelag: Herrn. Fr.Wagner; Blitzableitung: Eich ­ berger & Leuthi; Zementarheiten und Hofanlage: Eugen und Paul Schleehauf; Berliner Mosaik: Felix Müller; Gas- und Wasserleitung: F. J. Stumpff & Cie.; elektrische Beleuchtung: C. & E. Fein; Malerarbeit: Paul Fischer und Fr. Reichle und Genossen; Einrichtung des Physik ­ saals: Eugen Spindler, Optiker; Turngeräte; Jak. Wal- lenreiter in Augsburg. Das Mobiliar lieferten im wesent ­ lichen die Schreinermeister: Krieck, Kranz, Hauser, Müller, Jak. Kill, Krahmer, sowie die Vereinigten Schul ­ bankfabriken. (Weitere Abbildungen folgen) Yolkslmder in mit ­ telgroßen Städten Auf der 22. Versamm ­ lung der Deutschen Ge ­ sellschaft für Volksbäder, die am 23. Mai in Worms tagte, bildete die Anlage eines Volksbades in mit ­ telgroßen Städten den Gegenstand einer lebhaf ­ ten Erörterung. Stadtbau ­ rat Schmidt-Weimar ver ­ breitete sich eingehend über diese Frage. Nach seiner Darlegung dürfte für ausgesprochene Fa ­ brikstädte angesichts der Neigung der Arbeiter ­ schaft , auf Körperpflege nur kurze Zeit zu ver ­ wenden , das Brausebad, Sammelsohulhaus in Stuttgart, Flur im 1. Obergeschoß