182 BAUZBITÜNG Nr. 23 Krematorium Freiburg i. ß. Angekaufter Entwurf Dipl.-Ing. Ludwig Schm jeder-Karlsruhe (Abs. 3.) Wenn mehrere zu der gleichen Ortsstraße gehörige Hintergebäude hintereinander zu stehen kommen und sie Hauptfenster auf der Vorder- oder Rückseite erhalten, wird ihr gegenseitiger Abstand wie in Abs. 1 und 2 bestimmt. (Abs. 4.) Wenn an der Nebenseite eines Hinter ­ gebäudes Hauptfenster angebracht werden, ist mit dieser Nebenseite ein seitlicher, verglichen gemessener Abstand im Sinne des Art. 29 b Abs. 2 von wenigstens sechs Zehnteln ihrer Höhe einzuhalten. Dieses Maß erhöht mcrwonim rnaDunc.- cmmm». sich auf acht Zehntel, wenn sich die Nebenseite bis zur vorderen oder hinteren Eigentumsgrenze erstreckt, oder wenn sie eine Tiefe von mehr als 18 m von der Vorder ­ seite an gemessen erhält.“ Art. 29 d. (Abs. 1.) „Wird an ein Vorder- oder Hintergebäude ein nach rückwärts gerichteter Elügelanbau von mehr als 6 m Tiefe angeschlossen, so muß neben der nach innen gekehrten Nebenseite des Flügelanbaus, wenn sie Hauptfenster enthält, ein Hofraum unüberbaut bleiben, dessen Breite verglichen gemessen mindestens sieben Zehnteln der Höhe jener Nebenseite gleichkommt, nir ­ gends aber weniger als 3 m betragen darf. Dieses Maß erhöht sich auf acht Zehntel, wenn die Tiefe des Flügel- anbaus, gemessen von der Rückseite des Hauptteils des Gebäudes an, mehr als 10 m beträgt, für die ganze Tiefe des Flügelanbaus. Werden an ein Vorder- oder Hinter ­ gebäude mehrere nach rückwärts gerichtete Flügelanbauten angeschlossen, so muß zwischen der Nebenseite eines Flügelanbaus, wenn sie Hauptfenster enthält, und der gegenüberliegenden Nebenseite eines andern Flügelanbaus ein Hofraum unüberbaut bleiben, dessen Breite, ver ­ glichen gemessen, mindestens acht Zehnteln der Höhe der letzteren gleichkommt, nirgends aber weniger als 3 m betragen darf. Die Vorschrift des Art. 29 a Abs. 1 Satz 2, wie auch des Art. 29b Abs. 1 bildet kein Hin ­ dernis, daß die Flügelanbauten für sich mit ihrer Rück ­ seite, falls sich hier kein Hauptfenster befindet, auf die Eigentumsgrenze gesetzt werden. Werden die Rück ­ seiten zweier nebeneinander stehenden Flügelanbauten desselben Gebäudes auf die Eigentumsgrenze gesetzt, darf die geringste Abmessung des Raums, der von der Rückseite des Hauptbaus, den einander gegenüberliegen ­ den Nebenseiten der Flügelanbauten und der Eigentums ­ grenze umfaßt wird, auch wenn keine Hauptfenster vor ­ handen sind, nicht weniger als 4 m betragen. (Abs. 2.) Wird an einem Vorder- oder Hintergebäude oder an einem rückseitigen Flügelanbau eines Gebäudes ein rückseitiger Quer- oder Seitenflügel angebracht, so finden die Bestimmungen des Art. 29 c Abs. 1 bis 3 ent ­ sprechende Anwendung. (Abs. 3.) Wenn ein Vorder- oder Hintergebäude einen allseits umbauten Lichthof erhält, so muß der Ab ­ stand jeder an ihn stoßenden, mit Hauptfenstern ver ­ sehenen Wand von der gegenüberstehenden Lichthofwand mindestens der Höhe der letzteren — gemessen nach