238 BAUZEITUNO Nr. 30 Halber III. Preis Kennwort: „Silhouette“ Architekt: Professor Martin Elsäßer-Stuttgart, techn. Durcharbeitung: Dyckerhoff & Widmann A.-G., Stuttgart samtsilhouette des Hauses ist großzügig und paßt vor ­ trefflich in die Landschaft. 2. Ausstellungsbetrieb. Die Lichtzufuhr durch den Scheitel der Kuppel wird für Ausstellungszwecke nicht als ganz ausreichend zu betrachten sein und muß die Beleuch ­ tungsfrage noch besonders studiert werden. Im übrigen erscheint der Raum für Ausstellungszwecke durchaus gün ­ stig verwertbar zu sein. Die Abtrennung eines Kongreß-Saales von 800 qm ist in befriedigender Weise nicht wohl durchzuführen. Zur Gewinnung eines solchen Kongreßsaales empfiehlt sich vielleicht ein späterer Anbau, was auch in anderer Be ­ ziehung vorteilhaft sein würde. 3. Wirtschafts- und Festbetrieb. Die Anordnung der Zugänge, Treppenhäuser und Garderoben ist sehr zweck ­ mäßig. Das Gleiche gilt von der Tagesküche und der Festküche. Die Mitverwendung der beiden Erfrischungs ­ räume als Anrichteraum ist nicht unbedenklich. Auf kei ­ nen Fall könnte die Tageswirtschaft als Anrichte mitver ­ wendet werden. II. Preis. Entwurf Nr. 22, Motto: „Verlorene Illusio ­ nen“ Variante 11. 1. Allgemeine Situation. Die Lage des Hauses zum Ausstellungsplatz und zum Park der Villa Berg ist nicht zu beanstanden. Der Eingang von der Parkseite her be ­ friedigt nicht, da er in den schmalen Abstand zwischen der Ausstellungshalle und der kleinen Villa mündet. In der Gesamterscheinung des Aeußern ist der Entwurf von guter Wirkung. Das Hauptportal ist verbesserungsbe ­ dürftig. Der Charakter einer Ausstellungshalle ist beson ­ ders gut getroffen. 2. Ausstellungsbetrieb. Der Raum läßt sich für Aus ­ stellungszwecke gut verwerten. Die Belichtung der Räume für Ausstellungszwecke ist im allgemeinen gut, doch sind nur verhältnismäßig wenig Räume mit reinem Seitenlicht vorhanden. Der Probesaal ist mit Rücksicht auf seine große Tiefe für Ausstellungszwecke nicht geeignet. Die Räume könnten durchweg in der Höhe sparsamer ange ­ legt sein. I I