STUTTGART Süd" und mitteldeutsch Hnn liHTO Heue folge der Bauzeifung für Württemberg, Baden, fjesscn'; eisaB-üothringen. Gegründet als Württemberglsche Bauzeilung im lahre 1904. 18 Jan. 1919 Inhalt: Kleinwohnungen in Sinsheim, Baden. — Zur Kleinhausbau-Frage. — Verfügung des Arbeitsministeriums. — Rasendächer für Kriegerheimstätten. — Die Be ­ deutung der antiken Architektur. — Stuttgarter Berufsberatung. — Erlaß der Min.-Abt für das Hochbauwesen. — Verschiedenes. — Vereinsmitteilungen. Kleinwohnungen in Sinsheim, Baden. Um dem ebenfalls in Sinsheim (Baden) bestehenden Wohnungsmangel zu begegnen, beabsichtigt die Gemein ­ nützige Baugenossenschaft in Sinsheim die Errichtung von Klein- und Mittelwohnungen. Der Grundstückspreis des in Frage kommenden Geländes — der Quadratmeter baureifes Gelände kommt auf etwa 4M. — gestattet die Erstellung einer idealen Siedelung von Eigenhäusern, bei welcher auch die Seßhaftigkeit der Bewohner begünstigt werden soll. Das von Norden nach Süden ansteigende Gelände verlangt eine mehr terrassenförmige Anordnung, daher die Durchführung des Wohnweges „Heimweg“ parallel zur bestehenden Werderstrasse. Das südlich des Heimweges liegende Gelände be ­ findet sich noch im Privatbesitz. Dieser Weg verläuft mit der Grenze dieses Geländes und teilt das Gesamt ­ gelände, je nach den Besitzern, in zwei Teile. Das Pro ­ jekt ist daher derart aufgestellt, daß jeder Geländeteil in seiner Bebauung unabhängig vom andern ist, ohne daß Alle Rechte Vorbehalten. in der Wirkung eine Beeinträchtigung erfolgt, denn jeder Geländeteil bildet in der Bebauung für sich eine ge ­ schlossene Einheit. Der in der Achse des Geländes an ­ gelegte Wohnweg mündet in einen Spielplatz und Auf ­ enthaltsort. Die Werderstraße ist als festgelegt angenommen, auch wurden die das Gelände umgebenden und als Wohn ­ straßen auszubauenden Feldwege, jetzt „Friedensweg“ und „Krumme Aeckerweg“ als festgesetzt betrachtet. Letztere haben nur ganz geringen Verkehr aufzunehmen, eine Straßenbreite mit 5,50 m einschl. einseitigem Fuß ­ weg wird daher als genügend erachtet. Unter der Be ­ rücksichtigung, daß bei Kleinwohnungen innerhalb der Siedelung von einem Verkehr überhaupt nicht gesprochen werden kann, sind beide Wohnwege mit 3 m — ohne Gehweg — angenommen. Vorgärten kommen zu Gunsten der Platzanlage und des Gartenlandes ganz in Wegfall. Die Bauplatzgröße beträgt nach Abrechnung von Wege- und Platzgelände durchschnittlich für das Haus % nnätzige tBctugencrsontchctf£ (Sinsheim a /S Jftnncfä nnc6 v jUJerder\2ffra/s&.