46 steinernes Schutzgesimse hin, über dem sich verschieden gestaltete, meist rundbogige und 3Vs Fuji im Licht hohe Fensteröffnungen aufthun; sie werden aber vollständig bedeckt und verdunkelt durch das jetzige unt dem Dach des Seitenschiffes in einer Fläche liegende Pultdach. Der Südstügel (der Standpunkt ist immer im Kreuzgarten genommen) ent ­ faltet alle Herrlichkeit der Baukunst damaliger Zeit. Seine Dimensionen sind EajiitäU Mid Schlußsteine im Südstügel des Kreuzganges. mäßig, äußere Höhe 20,5 Fuß bei 95—96 Fuß Länge; innen bei 133 Fuß Länge 15V« Fuß Breite und gegen 22 Fuß Höhe, bis zu den Schlußsteinen 20,5 Fuß. Er theilt sich in acht etwas längere als breitere Joche. Im Innern tragen an der Umfaffnngswand je fünf, an den Erken je sieben, schlanke und scharfgeivirtelte Säulen die voll und lebhaft prosilirten sechstheiligen Rippenkreuzgewölbe; an der Kirchenwand gehen die Säulen nicht bis auf den Boden, sondern ihre sehr kurzen Schäste sind unten mit einem Ring umgeben und einfach zugestutzt, theils auch mit Füßchen versehen, die wieder von jenen oben besprochenen Halbmondkosolen getragen werden; und alles dieß ist an die glatte Mauer des nördlichen Seiten- fchiffes angesetzt. Rn den sechstheiligen Gewölben sind die Kreuzripxen im Halb ­ kreis, die Buer- und die Hilfsrippen im Spitzbogen geführt, die Kreuz- und die