Manlbron». 3. Anst. 49 7 große Keller der Mönche, jenes um 15, dieser um 40 Fuß weiter gegen Norden, als das Lsienrefekkorium, so daß die nördliche Flucht dieses großen Kellers 180 Fuß nördlich von der Rxe des Klosterdnrchganges, 200 Fuß nördlich von der Rxe des Kapitelsaales und 300 Fuß nördlich von der Rxe der Kirche abliegt; — mit ihm erreicht der Klostercomplex seine größte Breite, nämlich von der Nord- stucht des Kellers bis an die Südflncht des südlichen Buerschisses die Breite von 365 Fuß. Die äußere Länge des Gebäudes beträgt 90, die Breite 60 Fuß; sein erstes Ge ­ schoß, mit der Nordwand jeßt ties im Schutte stehend, bildet die weil gewölbten Keller- räume, in: zweiten Geschoß befand sich rin Theil der Wohnungen der Mönche, die Aufsatz drs Alosterbrunnrns. Säulchen und Gurlen im Wrstflügrl de» Arruzgangs. sich bis an das Buerfchiss forkseßten. — Von diesem zweiten Stockwerk wird iin Rb- schnitl über die Bauten gothischen Stils iveiter die Aede sein; das erste Geschoß gehört aber ganz entschieden dem Uebergangsstil, uird zwar dein allerfrühesteir an und ist etwa gleichzeitig mit dem Rusbsu des Laienresektoriums. Ruch iit ihm dominirt eine mächtige, geivölbte, in der Milte von 4 Säulen durchstellte Halle, die sich leider nur gegen Südosten vollständig erhallen hat, und die bei der großen Breite des Gebäudes nicht dessen ganze Breite, sondern nur die von 34 Fuß einnimmt. Kurze gedrungene Freisäulen tragen die gurtenlosen Kreuzgewölbe, die durch ge- waltige, aus schönen Ouaderstrinen zusammengefügte Halbrundbögen von einander getrennt werden; nur der Scheidebogen des südlichsten schmäleren Theiles ist spitz- bogig; an den Wänden ruhen diese Bögen sammt den dazwischen gespannten Ge ­ wölben ans breiten Lisenen und derben, höchst einfacheil Tragsteinen. Von den