fxIs. 0) Drei Schilde,davon zwei mit drei silbernen Ringen in rothem Feld, Nrip ­ pe rg, der dritte dieser Schilde hat nur zwei Ringe und an der Stelle de« vor ­ deren eine Kanne, und geht vielleicht auf Heinr. v. N., Keller ht Maulbronn 1299. 10) Zwei Schilde, jeder mit zwei senkrechten von einander abgekehrten goldenen Streitbeilen im blauen Feld, Sturmfeder. 11) Zwei Schilde, jeder mit einem goldenen Schwanenhals in rothem Feld, Fr enden st ein. 12) Drei unkenntliche Schilde. 13) Zwei Schilde mit drei silbernen Sparren in blauem Feld, Ubstat. 14) Zwei Schilde, jeder mit zwei goldenen Querbalken in blauem Feld, Gem- mingrn. 15) Ein unkenntlicher Schild. 16) Zwei Schilde, jeder mit zwei senk ­ rechten von einander abgekehrten Halbmonden im rothen Feld, Magenheim. 17) Ein Schild mit drei Hifthörnern, Neifen. 18) Ein Schild mit einem fast verblaßten vierfüßigen Thier. Mehrere von den jetzt unkenntlichen Schilden waren zu Gabelkovrrs Zeit (f 1616) noch kenntlich, er nennt (Miscellanea I, 398 ff.) XPajiptn im AUlielschiff. noch folgende: Das Wappen der Göler von Ravensburg, der von Sachfen- heim, der Grafen von Vaihingen, der von Dalheim, der von Helfen ­ berg, der von Sternenfels. Rechts im Triumphbogen steht das Grabinal des Bischofs Günther, die stach erhobene Gestalt in strengem, großartigem, frühgothischem Stil gehalten (um 1300), wenn auch von etwas gezwungener und gespreizter Bewegung; gegenüber, eine Nachbildung aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, die stach erhobene Gestalt des Visitzofs Ulrich. Ueber dein Grabmal Günthers sieht man sodann, wohl aus der ­ selben Zeit, den h. Christophorus mit dem Christuskinde im langen Tragröckchen, gar zierlich; der Riefe eher einem Mädchen ähnlich. Nicht zu übersehen sind auch die beiden stark verwitterten, prächtigen Flachnifchen in der südlichen Chorivand mit Blälterkonfolen und blumigen Giebeln, sowie der mit Sänlchen an den Türen verzierte steinerne Altarkisch, worauf einst der Hochaltar thronte; er wird ge ­ deckt von einer ganz gemaltigerr Sandsteinplatte, die 3,90 m lang, 1,38 m breit ist, also beinahe 14 Fus; bei 5 Fusz Breite mißt. — Die reich mit Schmiedeisen ­ werk beschlagene Thür, die aus der Südwand des Ouerfchistes in eine hier an ­ gebaut gewesene gothische Kapelle führte, gehört auch hiehcr. 66